Rhenania lässt bei Safakspor zu viele Chancen ungenutzt

Der SV Rhenania Bottrop musste sich mit einem 3:3-Unentschieden beim Vorletzten TSV Safakspor Oberhausen begnügen. Für die Mannschaft von Markus Nickel wäre gegen den Vorletzten der Kreisliga A einiges mehr möglich gewesen. Entsprechend groß war die Enttäuschung des Trainers, den nur die Tatsache tröstete, dass die Bottroper nicht mit leeren Händen heimreisen mussten.

Zunächst verpassten sie in der Schlussphase das 4:3, in der Nachspielzeit entschied Schiedsrichter Altan Üstündag auf Strafstoß für Safakspor. „Ich kann gar nicht beschreiben, was in mir vorging, als er auf den Punkt zeigt. Glücklicherweise kann Dominik Wrobel den Elfer halten.“

2:0 und 3:1 hatten die Bottroper in der Nachbarstadt geführt: André Rudawski (10.), Sven Ingler (15.) und Radoslaw Jankowski (47.) hatten die Weichen vermeintlich auf Sieg gestellte. Aber der Spielverlauf tat der Rhenania nicht gut; sie ließ mit den Zwei-Tore-Vorsprüngen die nötige Konsequenz bei ihren zahlreichen Möglichkeiten vermissen. Safakspor blieb im Spiel und kam durch Treffer in der 41., 51. und 93. Minute zum überlebenswichtigen Punkt.

„Wir hatten in der ersten und in der zweiten Halbzeit die Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden. Gino Große-Kreul allein hätte sich in der Torjägerliste nach vorn schießen können“, ärgerte sich Nickel über die verpasste Gelegenheit, dichter an das Mittelfeld der Liga heranzukommen. Das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt steht schon in einer Woche an: beim Derby gegen Dostlukspor.

 
 

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