Ortsderby in Klosterhardt

Klaus Offergeld
Nur nicht aufhalten lassen. Das gilt für den VfB Bottrop (weiß) auch am Sonntag in Klosterhardt.Foto:Winfried Labus
Nur nicht aufhalten lassen. Das gilt für den VfB Bottrop (weiß) auch am Sonntag in Klosterhardt.Foto:Winfried Labus
Foto: Winfried Labus / FotoPool
Der VfB Bottrop muss Sonntag erneut auswärts antreten, braucht aber eigentlich nur über den Gartenzaun zu schauen. Um 14.30 Uhr steht die Partie bei Arminia Klosterhardt an. Und die hat es in sich. Die Klosterhardter nehmen mit 19 Punkten den vierten Rang ein, der VfB ist mit 21 Zählern Zweiter. Es geht eng zu in dieser Liga.

Der VfB Bottrop muss Sonntag erneut auswärts antreten, braucht aber eigentlich nur über den Gartenzaun zu schauen. Um 14.30 Uhr steht die Partie bei Arminia Klosterhardt an. Und die hat es in sich. Die Klosterhardter nehmen mit 19 Punkten den vierten Rang ein, der VfB ist mit 21 Zählern Zweiter. Es geht eng zu in dieser Liga.

Arminia Klosterhardt - VfB Bottrop

Vieles ist bei den Klosterhardtern auf einen Platz an der Sonne in der Landesliga eingestellt. Neuer Trainer, einige neue Spieler, die auch schon höher gespielt haben, und große Ambitionen, die im Klartext Aufstieg heißen. Da passte das letzte 2:2 beim Schlusslicht Haarzopf nicht unbedingt in den Plan. Umso mehr werden die Klosterhardter darauf aus sein, Sonntag gegen den VfB Bottrop die Punkte zu Hause zu behalten.

Für VfB-Trainer Mevlüt Ata spielt der Blick auf die Tabelle zunächst einmal keine Rolle, sondern vielmehr der Blick auf den benachbarten Gegner. „Das ist doch schön, ich freue mich auf dieses Spiel. Klosterhardt ist eine sehr gute Mannschaft, die gut verstärkt wurde und sicherlich noch einiges vorhat. Aber bei uns sind bis auf Daniel Späth alle Mann an Bord, eine solche Auswahl ist für einen Trainer immer gut.“

Auch ihm passte das jüngste Unentschieden seiner Mannschaft in Richrath nicht wirklich, zumal etliche Chancen liegen gelassen wurden und am Ende mehr drin war. „Aber wenn man auswärts einen Punkt mitnimmt, muss man letztlich zufrieden sein. Wir wissen, was wir verkehrt gemacht haben und werden daran arbeiten.“

Welche Startelf Sonntag in Klosterhardt aufläuft, will Ata erst kurzfristig entscheiden. Er hat zumindest auch den jungen Oktay Semiz im Auge, der mittlerweile dreimal in der Woche trainiert, um auf den Stand der ersten Mannschaft zu kommen. „Er ist schnell und technisch gut, aber er muss noch an sich arbeiten“, sagt Ata. „Doch wenn er am Samstag bei der A-Jugend nicht über die volle Spielzeit gehen muss, ist er für uns am Sonntag schon eine Option.“ Generell gilt aber auch für Semiz: junge Spieler nicht überfordern.

Auswahl hat Ata zumindest an diesem Wochenende genug. Er kann wieder Nico Andreadakis auf der Späth-Position bringen, hat auch in der Offensive Varianten und sagt ohnehin: „Wir müssen 100 Prozent geben und wollen etwas mitnehmen. Wichtig ist: nur nicht verlieren!“