Olympia Bottrop unterliegt in der Verlängerung

Hendrik Paskuda blieb für Olympia Bottrop am Samstag ohne eigenen Punktgewinn. Sowohl im Doppel als auch in den Einzeln unterlag er seinen Gegnern.
Hendrik Paskuda blieb für Olympia Bottrop am Samstag ohne eigenen Punktgewinn. Sowohl im Doppel als auch in den Einzeln unterlag er seinen Gegnern.
Foto: Felix Hoffmann
  • Landesligist verliert gegen den Vorletzten TUSEM Essen mit 7:9
  • Nach über drei Stunden bringt das Abschlussdoppel die Entscheidung
  • Mannschaft bleibt trotz Niederlage im Abstiegskampf gelassen

Bottrop..  Eine Niederlage gegen das Schlusslicht der Tabelle ist normalerweise ein Grund, für Tage die Sportutensilien in die Ecke zu pfeffern. Doch der Fall der Landesliga-Männer der DJK Olympia Bottrop liegt anders, die bittere 7:9-Niederlage gegen TUSEM Essen lässt sich mit dem Erstarken des Gegners erklären.

Mannschaftskapitän Matthias Siebert warnte vor der Partie am Samstagabend eindringlich, die Essener nicht zu unterschätzen. Aus gutem Grund: Zwar verlor der Gast zuvor acht seiner neun Saisonspiele, doch nur in einem Duell konnte TUSEM auf seine beste Formation zurückgreifen. Das dann auch prompt gewonnen wurde. Am Samstag reiste der Letzte wieder ohne Personalprobleme in die Nachbarstadt, was sich in den folgenden knapp dreieinhalb Stunden bemerkbar machte.

Sven und Marvin Mackenberg erwischten einen perfekten Start und wiesen ihre Gegner in drei Sätzen in die Schranken. Doch schon an der Nebenplatte begannen die Schwierigkeiten, nach 2:1-Führung gaben Hendrik Paskuda und Matthias Siebert ihr Duell noch ab. Auch Robert Daitschmann und Jörg Mackenberg hatten alle Hände voll zu tun, im fünften Satz schlug das Pendel dann zu Gunsten der Bottroper aus.

In den Einzeln kämpften die Gegner um jeden Ballwechsel, nur drei Partien endeten im dritten Satz. In der Verlängerung verließ die Olympioniken dagegen das Glück: Schon Robert Daitschmann brachte seinen Vorsprung nicht über die Runden und musste dem Gegner gratulieren, aus einem zwischenzeitlichen 4:1-Polster wurde am Ende der ersten Einzelrunde ein 5:4.

Den Knackpunkt stellte das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenbretter dar, trotz variantenreichem Spiel kam Sven Mackenberg gegen Hendrik Brinkmann nicht an und verlor. Zwei Fünf-Satz-Niederlagen von Paskuda und Daitschmann brachten die Bottroper erstmals auf die Verliererstraße.

Mit seinem deutlichen 3:1 zum Einzelabschluss rettete Jörg Mackenberg die Gastgeber ins Entscheidungsdoppel, zumindest das Unentschieden war damit noch in Sichtweite. Sven und Marvin Mackenberg, in der Saison bislang ungeschlagen am Spielende, legten mit 11:5 vor. Doch der Gegner erwies sich danach als zu stark, die vierte Niederlage der Spielzeit war besiegelt.

„Für uns ist die Niederlage ärgerlich, sie wirft uns aber nicht um“, versicherte Robert Daitschmann im Anschluss. „Wir werden die nötigen Punkte für den Klassenerhalt auf jeden Fall noch holen“, so Brett vier, dass mit Bottrop nächste Woche nach Horst fährt.

Punkte: S. Mackenberg/M. Mackenberg, Daitschmann/J. Mackenberg; S. Mackenberg, M. Mackenberg (2), Siebert, J. Mackenberg.

 

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