Judoka auf dem richtigen Weg

Als das Herrenteam des JC 66 Bottrop in der vergangenen Saison aus der 1. Judo-Bundesliga abgestiegen ist, war die Enttäuschung zwar groß, doch die Verantwortlichen waren sich einig, dass die Rückkehr in das deutsche Judo-Oberhaus nur eine Frage der Zeit sein wird. Mit ihrer Vereinsphilosophie setzen die 66-er auf ihren eigenen Talente statt teure „Fremdkämpfer“ zu verpflichten. Dass dabei der sportliche Erfolg auf der Strecke bleiben kann, hat der Bundesligaabstieg gezeigt. Ganz ohne auswärtige Kämpfer geht es nicht, und da hat der JC 66 seinen Kader für die neue Saison behutsam ergänzt.


Der deutliche Erfolg gegen Mönchengladbach hat gezeigt, dass der JC 66 auf dem richtigen Weg ist. Und so gewinnt selbst Trainer Sven Helbing dem „Gastspiel“ in der 2. Bundesliga etwas Positives ab, wenn er sagt, dass sich seine jungen Kämpfer in dieser Liga hervorragend entwickeln und heranreifen können. Für sie sei der Saisonauftakt mehr Lust als Last gewesen. Die Einstellung stimmt also. Und möglicherweise reift da ein Team heran, das den Wiederaufstieg in Angriff nehmen kann.

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