Heimpremiere in der Landesliga für den SV Rhenania

Birgitt Schuknecht und Harald Jelonnek
Nach dem Derbysieg gegen Rhenania hat der VfB Bottrop (r. Fatih Uzun) beim FSV Duisburg eine schwere Auswärtsaufgabe zu lösen.Foto: Jan Dinter/WAZ FotoPool
Nach dem Derbysieg gegen Rhenania hat der VfB Bottrop (r. Fatih Uzun) beim FSV Duisburg eine schwere Auswärtsaufgabe zu lösen.Foto: Jan Dinter/WAZ FotoPool
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Aufsteiger SV Rhenania steht am Sonntag gegen den Mülheimer SV vor seinem Heindebüt in der Gruppe 3 der Fußball-Landesliga. Und der VfB Bottrop, der am vergangenen Spieltag das Ortsderby gegen die Rhenanen für sich entscheiden konnte, hat beim FSV Duisburg eine ganz schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust.

Bottrop.  Aufsteiger SV Rhenania steht am Sonntag gegen den Mülheimer SV vor seinem Heindebüt in der Gruppe 3 der Fußball-Landesliga. Und der VfB Bottrop, der am vergangenen Spieltag das Ortsderby gegen die Rhenanen für sich entscheiden konnte, hat beim FSV Duisburg eine ganz schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust.

SV Rhenania Bottrop -
Mülheimer SV 07 (So. 15 Uhr)

„Einen Punkt haben wir verloren, denn drei hatten wir ja nie. Den Punkt kann man verschmerzen, die Niederlage gegen den VfB Bottrop nicht.“ Bis Mittwoch hielt die „Schockstarre“ Oliver Dirrs, Trainer beim SV Rhenania, an. Zu der Niederlage im Lokalderby gegen den VfB Bottrop gesellten sich schlechte Nachrichten aus der Personalabteilung. Inzwischen ist klar, dass Dominik Wenderdel und Radowslaw Jankowski dem Landesliga-Aufsteiger während der kompletten Hinrunde fehlen werden. „Radowslaw bekommt Schrauben in die Schulter eingesetzt, er fällt Monate aus.“ Wenderdel wird nach seiner schweren Rippenverletzung erst im Novemer wieder ins Training einsteigen können. Trotz des Fehlens von Samet Kanoglu (Rote Karte) sowie Marvin Polak, Ihab Kathoun und Felix Felix Nizeyimana (Urlaub) werden aber fünf Spieler auf der Bank Platz nehmen können.

Am Donnerstag zeigte die Mannschaft im Training die Aggressivität, die Dirr gegen den VfB vermisst hatte. „Das Glücklichere von zwei schwachen Teams hat gewonnen. Der VfB hat zwar auch ein paar Fehler angeboten, aber wir haben es versäumt, sie zu nutzen.“ Die Heimpremiere gegen den Mülheim SV, der ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison gestartet ist, wollen die Rhenanen mit schnellen Umschaltspiel erfolgreich gestalten.

FSV Duisburg -
VfB Bottrop (So. 15.30 Uhr)

„Ich rechne mit einer sehr starken Mannschaft“, sieht VfB-Trainer Mevlüt Ata den nächsten Gegner. Die neue sportliche Leitung des FSV Duisburg hat die Mannschaft für die neue Saison enorm verstärkt, u.a. mit Spieler aus der 2. türkischen Liga und Juniorennationalspielern. Daher sind die Duisburger für Ata eine Wundertüte, denn seine Favoriten im den Aufstieg sind in dieser Saison die Spvgg. Schonnebeck, der 1. FC Bocholt und der ESC Rellinghausen.

Im Derby gegen den SV Rhenania hat der VfB trotz des 1:0-Erfolgs nur wenig überzeugen können, und da sieht Mevlüt Ata noch jede Menge Arbeit auf sich und seinen Trainerstab zukommen. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, der es einfach noch an Erfahrung fehlt. Ich weiß, das die Jungs ihr Bestes geben werden, das habe ich ja im Training gesehen. Aber es stellt sich die Frage, ob das reicht. Daher müssen wir von Spiel zu Spiel schauen und kleine Brötchen backen. Der FSV Duisburg wird ganz sicher ein anderes Kaliber sein als Rhenania“, ist der VfB-Coach überzeugt. Ein Fragezeichen steht am Sonntag hinter dem Einsatz von Mohamed Bouterfas, der angeschlagen ist.