Gastspiele in Italien und im Iran

Felix Hülskemper, Pressesprecher der RWE Volleys, stellt den bulgarischen Neuzugang Ivan Kolev ( rechts) vor. Foto: Birgit Schweizer
Felix Hülskemper, Pressesprecher der RWE Volleys, stellt den bulgarischen Neuzugang Ivan Kolev ( rechts) vor. Foto: Birgit Schweizer
Foto: WAZ FotoPool

Bottrop..  Vom Iran nach Bottrop: Diesen Weg schlug Ivan Kolev ein, um den Bottroper Volleyball-Bundesligisten RWE Volleys in der Außenannahme zu verstärken.

Auf seiner Sporttasche stehen die drei Buchstaben BUL: die internationale Abkürzung für Bulgarien. Im Jahr 2008 gehörte der heute 24-Jährige zum Kader der bulgarischen Nationalmannschaft, hatte aber bislang noch kein Länderspiel absolviert. Dafür war er in den Nachwuchs-Teams des bulgarischen Volleyballverbandes eine feste Größe und sogar Kapitän in verschiedene bulgarischen Jugend-Nationalmannschaft. Zweimal war er bei einer Junioren-WM dabei, dreimal bei einer EM. „Wie viele Junioren-Länderspiele ich gemacht habe, das weiß ich nicht mehr genau. Es waren jede Menge“, so der 24-Jährige, der seine Volleyball-Karriere 2003 in der bulgarischen Hauptstadt bei CSKA Sofia begann. Für den nationalen Rekordmeister spielte Ivan Kolev bis 2008 in der 1. Liga, gewann mehrere nationale Meisterschaften und auch die Balkan-Meisterschaft. Zudem spielte er für seinen Stammverein auch in der Championsleague teil. Dann wechselte der Zwei Meter-Mann nach Italien, wo er in der Liga A jeweils ein halbes Jahr für Yoga Forli und ein halbes Jahr (2010) für Bassano Volley spielte. Anschließend ging der Bulgare in die iranische „Superleague“ zu Heyat Mashad. „Der Verein hatte mir ein gutes Angebot gemacht“, so Ivan Kolev zu seinem Wechsel nach Persien. Volleyball in diesem Land, so erzählt er, sei sehr populär, doch als Europäer sei es für ihn nicht leicht gewesen, dort zu leben: „Das ist eine ganz andere Kultur.“ So vermittelte ihm sein Manager einen Vertrag mit den RWE Volleys. „Bottrop ist ein Verein, der nach oben will, und das ist für mich eine gute Gelegenheit, dabei zu helfen und auch mich selbst weiterzuentwickeln“, so Ivan Kolev, der seit Anfang August mit der Mannschaft trainiert. „Die Vorbereitung war bislang ganz gut, und die Organisation ist sehr professionell“, so der Neuzugang aus Bulgarien.

 
 

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