Fortuna empfängt Dostlukspor zum Derby

Dostlukspor hofft im Derby beim SV Fortuna Bottrop auf drei Punkte.
Dostlukspor hofft im Derby beim SV Fortuna Bottrop auf drei Punkte.
Foto: WAZ FotoPool
Das letzte Derby der Hinrunde soll ein Leckerbissen für die Zuschauer werden, denn Fortuna und Dostlukspor Bottrop streben am Sonntag einen Sieg im direkten Duell an. Wenige Wochen vor der Winterpause will der SV Rhenania mindestens sechs Punkte sammeln und damit gegen den Dritten der Liga beginnen.

Bottrop.  Wenn es nach den sportlich Verantwortlichen geht, wird das dritte und letzte Derby der Hinrunde ein Leckerbissen für die Bottroper Fußballfreunde. Denn die Bezirksligateams von Fortuna und Dostlukspor Bottrop streben am Sonntag einen Sieg im Nachbarschaftsduell an. Wenige Wochen vor der Winterpause wollen die Rhenanen mindestens sechs Punkte sammeln und damit gegen den Dritten der Liga beginnen.

SV Fortuna Bottrop – Dostlukspor Bottrop (So., 15.15 Uhr): „Als Spieler habe ich mich extrem auf Derbys gefreut, als Trainer sehe ich vor allem die physische und psychische Belastung, die diese Spiele mit sich bringen“, erklärt Marco Hoffmann. „Für uns ist es wichtig, dass wir das Spiel zu einem Heimspiel für uns machen. Dostlukspor hat ungeachtet der Platzierung eine gewisse Qualität, da müssen wir uns strecken, um die Punktzahl auf 25 zu stellen.“ Mit Blick auf das Restprogramm in diesem Sportjahr wird Fortunas Trainer seinen Spielern alles abverlangen, damit der Abstand zu Platz zwölf in der Winterpause so groß wie möglich sein wird.

Und dies in einer Phase, in der die Fortuna den Preis für den hohen Aufwand zahlt, mit der sie Fußball spielen. Etliche Spieler sind angeschlagen und ihre Einsatzfähigkeit wird sich erst kurzfristig feststellen lassen. Justin Straßek zog sich in Frintrop eine Gehirnerschütterung zu und verbrachte zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus. Fehlen wird auch Tim Strickerschmidt, der wegen einer Roten Karte gesperrt ist. Umstände, die der Einstellung der Mannschaft zusätzliche Bedeutung verleihen: „Wir wollen von Beginn an aufmerksam sein und Dostlukspor zeigen, dass wir nicht umsonst 22 Punkte haben.“

Die Gästemannschaft von Milan Lazic liegt acht Zähler zurück und kassierte drei Niederlagen in Folge. Dennoch sieht der Trainer Dostlukspors sein Team in der Lage, den Fortunen auf Augenhöhe zu begegnen. „Das Spiel gegen Schonnebeck war vielleicht
zehn Prozent von dem, was wir sonst gezeigt haben. Seitdem haben wir wieder wichtige Schritte nach vorn gemacht. Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen werden.“

Viel Selbstbewusstsein ziehen die Gäste aus der Leistung gegen den Tabellenzweiten. „Die Niederlage war unverdient und unglücklich, denn das Tor ist erst in den letzten Minuten gefallen.“ Lazic kann auf Rheinbaben aus dem Vollen schöpfen, durch das Pokalspiel unter der Woche hat Denniz Sirin seine Rotsperre abgesessen.

SV Rhenania Bottrop – TuS Essen-West 81 (So., 14.30 Uhr): Viel bewegt hat sich in der Tabellenregion des SV Rhenania Bottrop durch die Ergebnisse der Vorwoche nicht, was Oliver Dirr im Nachhinein als verpasste Chance wertete. „Mit einem Dreier hätten wir einen großen Schritt machen können“, meinte der SVR-Trainer. Im Nachhinein hatte sich aber auch sein Blick auf das Spiel beim Tabellenletzten geändert. „Sonntags sieht man das immer etwas anders. Altenessen hat gut gespielt und wenn man alles zusammennimmt, war die Punkteteilung gerecht.“ Und gut für das Selbstbewusstsein seiner Spieler, die einmal mehr große Moral bewiesen.

Entsprechend hoch setzt Dirr, der lediglich auf den Langzeitverletzten Arthur Wcislo verzichten muss, die Latte für die nächste Aufgabe an. „Der Welpenschutz ist vorbei, die Jungs haben sich in der Liga eingewöhnt. Ein Sieg gegen Essen-West wäre wichtig, um wieder von den roten Tabellenplätzen wegzukommen. Aber es steht uns natürlich eine Riesenqualität ins Haus.“ Gleich drei Offensivkräfte von Essen-West finden sich weit oben in der Torjägerliste. „Da reicht es nicht, einen Spieler durch Manndeckung auszuschalten.“ Zur Aufstellung wollte sich Dirr noch nicht äußern. „Spielen wollen sie alle und es ihrem alten Trainer zeigen.“ Essens Stefan Lorenz trainierte von März
2012 bis Mai dieses Jahres die A-Jugend des SV Rhenania.

 
 

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