Fortuna Bottrop erfüllt sein Soll beim Aufsteiger TuS Mündelheim

„Durchbeißen“ hatte Marco Hoffmann von seinen Spielern gefordert, und das lieferten die Bottroper beim 1:1 (1:1) gegen den TUS Mündelheim auch ab. „Ich habe uns technisch stärker erlebt und die große Kompaktheit von Mündelheim, von der ich im Vorfeld erfahren hatte, war nicht zu sehen. Aber insgesamt bildet das Ergebnis das Spiel ziemlich genau ab.“

Die ganz großen Torraumszenen gab es auf der neu erbauten Kunstrasenanlage am Rheinheimer Weg in Duisburg nicht zu sehen. Nicht von ungefähr führten Standardsituationen zu den beiden Treffern. In der zwölften Spielminute erhielt Mündelheim eine Ecke zugesprochen; auf Kosten eines zweiten Eckstoßes klärten die Fortunen die Situation. Diesen konnten sie dann nicht mehr verteidigen, und Keeper Danny Große-Beck musste den Kopfball von Fabian Riesener passieren lassen.

Vor dem Ausgleich brachte Matthias Beckfeld einen Freistoß auf Höhe des Elfmeterpunktes. Norman Hassenrück, der in den Strafraum mit Tempo hineingelaufen war, verpasste per Kopf der Flugbahn des Balles eine neue Richtung, unhaltbar für Mündelheims Schlussmann Andre Worm.

In Halbzeit zwei scheiterte Marius Dyballa an Worm; Justin Straßeks Distanzschuss ging knapp am Tor vorbei. Mehr Offensivaktionen durfte Hoffmann aber nicht notieren. In der Schlussphase kam der Aufsteiger zu einigen Ecken, doch die Fortuna überstand diesen Endspurt schadlos.

„Mit diesem Unentschieden haben wir Mündelheim auf Distanz gehalten, das war unser Ziel, hier nicht zu verlieren“, brachte Hoffmann seine Zufriedenheit zum Ausdruck. „Und ich bin sicher, dass wir diesen Punkt wert schätzen werden. Vor allen Dingen, wenn wir ihn in den Heimspielen gegen Krechting und Lowick vergolden. Mindestens vier Punkte sollen es werden.“

 
 

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