Durchatmen beim SV Rhenania, VfB spielt 1:1 in Essen

Marvin Höhner vom VfB Bottrop.
Marvin Höhner vom VfB Bottrop.
Foto: Michael Korte
Zweimal Außenseiter. Mit zufriedenstellenden Ergebnissen im Rücken geht es für den VfB und die Rhenania am Ostermontag zu Gegnern aus dem Spitzenfeld der Landesligatabelle. Der VfB spielte am Donnerstag 1:1 in Rellinghausen, Rhenania gewann 3.1 beim Schlusslicht TuB Bocholt.

ESC Rellinghausen – VfB Bottrop 1:1 (0:0): Es war eines dieser Spiele, bei dem die Schwarz-Weißen am Ende mit einem Unentschieden zufrieden sein mussten. Klar, ein Sieg wäre in Essen durchaus drin gewesen – eine Niederlage aber auch. Das Chancenplus lag auf Seiten des VfB, doch Schiedsrichter Kevin Domnick zeigte sich unberechenbar. „Phasenweise kam ich mir echt verschaukelt vor, insofern konnten wir froh sein, dass es nicht noch schlimmere Überraschungen gab“, zeigte sich VfB-Trainer Mevlüt Ata wenig begeistert von der Leistung des Unparteiischen.

Mit seinem Team war er umso zufriedener. Oktay Semiz traf in der 15. Minute allerdings nur den Pfosten, Samet Sadiklar in der 60. die Querlatte. „Das war teilweise ein offener Schlagabtausch“, so Ata. Etwas anderes wäre auch eine Enttäuschung gewesen, immerhin trafen zwei der besten Rückrundenmannschaften aufeinander. Rellinghausen ging dann auch in Führung (58.). Die egalisierte Burak Öktem acht Zeigerumdrehungen später. Und so lautete das wichtigste Fazit am Donnerstagabend: Keine Sperren durch Ampelkarten, keine Verletzten. Gute Voraussetzungen für das Gastspiel in Klosterhardt.

Zur Arminia ist der Anfahrtsweg am Ostermontag (15.15 Uhr) ein kurzer. Umso größer ist die Vorfreude auf das Fast-Derby am Hans-Wagner-Weg. Beim Tabellendritten gibt es auch ein Wiedersehen mit Marcel Siwek. Ata: „Würde der 1. FC Bocholt nicht so souverän spielen, hätte es bei Arminia mit dem Aufstieg geklappt.


TuB Bocholt – Rhenania Bottrop 1:3 (1:1): Laut musste er zur Halbzeitpause in der Kabine werden. Oliver Dirr, Trainer der Rhenania, hatte im ersten Durchgang wenig Erbauliches gesehen, trotz des erhofften frühen Tores. Nach vier Minuten köpfte Spielführer Radoslaw Jankowksi das 1:0 aus Sicht des Aufsteigers. Dieses Signal nahmen die Gäste allerdings zum Anlass, entscheidende Meter weniger zu machen und Zweikämpfe zu meiden. Folgerichtig staubte Bocholts Linus Meier nach 20 Minuten zum 1:1 ab. „Bocholt ist mit einem zusammengewürfelten Haufen angetreten und hatte viele Jugendspieler dabei. Meinen Leuten habe ich gesagt, dass man nicht durch Klatschen gegen Schonnebeck und Klosterhardt absteigt, sondern durch schlechte Leistungen in diesen Abstiegsduellen.“

Die Rhenanen reagierten: Pascal Pfeifer erzielte zwei Minuten nach Wiederanpfiff das 2:1 und das 3:1 markierte er durch einen verwandelten Handelfmeter (75.). Dirr: „Danach haben wir viele Konterchancen sträflich liegen lassen. Aber: Mund abputzen. Insgesamt bin ich bisher mit der Ausbeute in der Rückrunde zufrieden.“

Die Bocholter Tage gehen für die Rhenania mit dem Spiel gegen den Tabellenführer weiter, am Montag spielt das Dirr-Team um 15 Uhr gegen den 1. FC. Mutlos fahren Dirr & Co. nicht wieder nach Bocholt. „Gegen den 1. FC sind wir ja noch ungeschlagen.“ Das Hinspiel endete 1:0 – für Rhenania.

 
 

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