„Diesen Lauf werde ich nie vergessen“

1 Herr Glowka, am Sonntag gab es den 30. Volks-Orientierungslauf in Bottrop. Sie standen zum 30. Mal am Start, sind damit der treueste Teilnehmer der Veranstaltung. Woher kommt diese Verbundenheit?

Ich habe 1981 mit dem Orientierungslauf begonnen und in den ersten Jahren habe ich jeden Lauf mitgenommen, den es in der Umgebung gab. Für mich als Dortmunder war der Weg nach Bottrop also einer, den ich gerne in Kauf genommen habe. Gerade zum Jahresbeginn freut man sich über jede Veranstaltung, denn eigentlich haben wir ja gerade Winterpause, es wird nur trainiert. Da ist ein solcher Lauf eine tolle Abwechslung. Auch bei diesem Jubiläum hat sich das Adler-Team wieder viel Mühe gegeben und für diese Größenordnung eine richtig tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt.

2 Seit 30 Jahren kommen Sie nun – ist der Volks-Orientierungslauf also eine Art Familientreffen?

Ja, die Zahl der Orientierungsläufer in NRW ist ja überschaubar und man freut sich, wenn man sich nach längerer Zeit mal wiedersieht. Ich bin ja selbst auch Fachwart des Verbands Westfalen, da kenne ich also ohnehin viele der Läufer, die hier gestartet sind.

3 Was war denn Ihr persönlicher Höhepunkt in den zurückliegenden 30 Jahren?

Das war 2007. Anlässlich des 100. Geburtstags von Adler 07 wurde beim Volkslaufs auch der sogenannte 100-Posten-Lauf angeboten. Am Ende betrug die Strecke über 23 Kilometer,nur fünf Läufer kamen fehlerfrei ins Ziel. Ich war einer davon. Das werde ich nie vergessen, ein super Erlebnis.

 

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