Der VfB Bottrop will in der Landesliga Kampfgeist zeigen

Nach der hohen Niederlage in Speldorf will der VfB Bottrop um Fabian Blanik (links)  gegen den FSV Duisburg wieder mehr Leidenschaft zeigen.
Nach der hohen Niederlage in Speldorf will der VfB Bottrop um Fabian Blanik (links) gegen den FSV Duisburg wieder mehr Leidenschaft zeigen.
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Auch wenn der Landesligaabstieg des VfB Bottrop besiegelt ist, will der VfB Bottrop Kampfgeist zeigen. Der Tabellendritte FSV Duisburg gastiert im Jahnstadion.

Bottrop..  Das Echo des Debakels vom vergangenen Spieltag hallte noch lange nach. Mit 1:8 ging der VfB Bottrop beim VfB Speldorf regelrecht unter und kassierte die mit Abstand höchste Saisonniederlage. Und das gegen einen Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion. Dabei zeichneten sich bei dem Team aus dem Jahnstadion grobe Zerfallserscheinungen ab, die Elf von Trainer Mevlüt Ata ließ Grundvoraussetzungen wie Kampf und Leidenschaft gänzlich vermissen.

Mannschaft steht in der Pflicht

„Wir haben uns noch mal in aller Deutlichkeit über die Entstehung dieser Niederlage ausgesprochen“, schildert Ata. „Vor allem die zweiten 45 Minuten waren katastrophal. So etwas darf uns kein zweites Mal passieren, auch wenn wir unser Ziel bereits verpasst haben.“ Der Abstieg in die Bezirksliga ist seit vergangenem Sonntag auch rechnerisch besiegelt, wenngleich sich die VfB-Planungen schon seit geraumer Zeit in diese Richtung bewegt haben. „Wir müssen zusehen, dass wir die aktuelle Spielzeit sauber abschließen“, deutet der VfB-Coach an, dass seine Mannschaft trotz des verfehlten Klassenerhalts nun in der Pflicht steht.

Die erste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den Bottropern am morgigen Sonntag, wenn der FSV Duisburg ab 15 Uhr an der Parkstraße gastiert. Mit den Gästen steht dem VfB ein schwerer Brocken ins Haus, obwohl die Duisburger zuletzt drei Niederlagen in Folge einsteckten und einen herben Dämpfer im Kampf um den Aufstieg hinnahmen. „Das macht sie umso gefährlicher“, zollt Ata dem Gegner dennoch Respekt. Als Tabellendritter steht der FSV nach der jüngsten Misere mächtig unter Druck, will er doch noch zumindest den zweiten und somit möglichen Relegationsplatz vom ESC Rellinghausen zurückerobern. „Ein Blick auf den Kader genügt um zu wissen, welche Qualität im FSV steckt.“

Erste Veränderungen zeichnen sich ab

Die eigenen Reihen wurden in den zurückliegenden Tagen und Wochen bereits ausgedünnt. „Ich werfe ein Auge darauf, wer auch in dieser Situation noch voll mitzieht und auf wen ich mich verlassen kann“, begründet der Trainer die personellen Schritte. Weitere Konsequenzen deuten sich bereits für die Sommerpause an, auch wenn der Kern der Mannschaft gleich bleiben wird. „Fakt ist: Es muss sich etwas tun, sonst wird es für uns auch eine Etage tiefer enorm schwer.“

Doch bis es für die Schwarz-Weißen so weit ist, sind sie in der Landesliga weiter gefordert.

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