Der Platz an der Sonne

Rhenania Bottrop ist neuer Tabellenführer der Kreisliga OB/BOT. Durch Patzer der Konkurrenz und den eigenen Derbysieg gegen den VfB sicherte sich das Team von Tobias Wolle den Platz an der Sonne.

Nach dem 8:1-Sieg im Nachholspiel am Dienstag gegen GW Holten (Treffer: Gözde Senyüz, Chantal Knop (2), Anna-Lena Schmitt und Viktorija Korostelina (3), Selin Kartal) setzte die Rhenania am Sonntag durch ein 5:1 gegen den VfB ihre Erfolgsserie fort.

Im Derby gelang Trainer Tobias Wolle nicht nur mit der Einwechslung von Chantal Ogiamen (30.) ein Glücksgriff, seine Mannschaft legte ihr Spiel nun auch breiter an und setzte auf lange Bälle, um die Defensive des VfB zu überwinden. Dies gelang erstmals in der 38. Minute durch Senyüz. Katarina Wittstamm traf noch vor der Pause zum 2:0. Die Rhenanen erwischten einen guten Start in die zweite Halbzeit: Korostelina (48.) und Knop (49.) sorgten für die Vorentscheidung. In der 78. Minute gelang Knop das 5:0. Evangelia Gkogkanis Treffer hatte nur noch statistische Bedeutung. Rhenania-Abteilungsleiter Jörg Kossek freute sich über Platz eins: „Vor dem Spiel haben wir daran erinnert, dass die Herbstmeisterschaft noch möglich ist. Wir haben den Spielerinnen in der Halbzeitpause nichts davon gesagt, dass Klosterhardt verloren hat. Sie haben das Spiel souverän zu Ende gebracht. Kompliment an den VfB - sie haben sich gegenüber der letzten Saison sehr gesteigert.“

Lob gab es von Kossek auch für die Reserve, trotz der 1:5 (1:2)-Heimniederlage gegen die SF Königshardt. „Sie haben ein gutes und ruhiges Spiel abgeliefert. Aber die Ausfälle durch die vier Roten Karten aus dem VfB-Spiel konnten wir nicht ersetzen.“ Kathrin Dreyer schoss für die Bottroperinnen das zwischenzeitliche 1:1 (15.).

Die Batenbrocker Ruhrpott-Kickerinnen zeigten sich gut erholt von der Derbypleite und hielten durch den 8:0-Sieg beim SV Vonderort/RW Fuhlenbrock den Kontakt zur Spitzengruppe. „Das war eine Glanzleistung“, sprach Abteilungsleiter Thomas Schade den Spielerinnen seine Anerkennung aus. Die BRK wusste spielerisch, läuferisch und in den Zweikämpfen zu überzeugen. Laura Brauner (14., 26.) und Mandy Miguel (41.) trafen in der ersten Hälfte. Nach dem Seitenwechsel schossen Tamana Ahmadi (47., 62., 81.) und Betül Özer (56., 78.) den klaren Erfolg heraus. „Auch in der Höhe war der Sieg verdient“, gab Sascha Haberstroh, Vonderorts Abteilungsleiter, unumwunden zu.

 
 

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