Zukunft der U23 bleibt offen

Können Sie Beispiele nennen?

Wir haben uns zum Jahreswechsel von unserem Sicherheitsdienst getrennt, aus Kostengründen. Seit dem 1. Januar ist die Firma Klüh Security zuständig, wobei sie alle Miners-Mitarbeiter übernommen hat. Wir achten auf die soziale Komponente.

Die U23 kostet rund eine Million Euro pro Jahr. Steht ihre Auflösung auf der Spar-Agenda?

Grundsätzlich diskutieren wir über alles. Es gibt aber keine Priorität, die U23 aufzulösen.

Muss man sich angesichts eines Schuldenstands von etwa 7,5 Millionen Euro Sorgen um die Zahlungsfähigkeit des Klubs machen?

Nein. Wir haben Bankkredite und eine atmende Kontokorrentlinie. Das heißt, wir können leichte Schwankungen ausgleichen. Wir sind solide finanziert.

Muss der VfL Spieler verkaufen, um den Schuldenstand zu reduzieren?

Nein.

Erwarten Sie Probleme bei der nächsten Lizenzierung?

Wir setzen alles daran, die Lizenz zu bekommen. Dass bei uns vieles auf Kante genäht ist, heißt, dass wir nur ausgeben dürfen, was wir einnehmen. Daran halten wir uns.

Dann gibt es wohl keine Chance auf eine Etat-Erhöhung für den Lizenzspielerbereich, der zuletzt bei rund 7,3 Millionen Euro lag?

Doch, die gibt es. Das hängt aber davon ab, ob wir die eingesparten Ausgaben in den Lizenzkader stecken können.

Zu den Partnern zählen die Stadtwerke Bochum: mit 900000 Euro für die Namensrechte des Stadions (Vertrag bis 2016), 500000 Euro als Business-Partner (2015), 500000 für die VIP-Lounge, eigentliches Ende 2014…

Grundsätzlich werden Zahlen oder Vertragsinhalte nicht kommentiert. Stadtwerke und Politik haben signalisiert, dass sie den VfL weiter unterstützen werden. Wir sind in Gesprächen über ein Gesamtpaket, worin auch die rewirpower-Lounge enthalten ist. Bei den Namensrechten für das Stadion gibt es keinen Zeitdruck.

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