Wiemelhausens Duell mit Ex-Trainer Gerner

Für Concordia Wiemelhausen hat die letzte Hinrunden-Partie am Sonntag (14.30 Uhr) in Mengede eine besondere Bedeutung. „Gewinnen wir, dann haben wir 22 Punkte - das ist eine ideale Geschichte als Aufsteiger. Wenn nicht, dann müssen wir aufpassen, dass wir nicht nach unten abrutschen“, macht Trainer Jürgen Heipertz eine einfache Rechnung auf.

Insgesamt hat sich die Mannschaft bis zur Winterpause 25 Punkte vorgenommen, ein durchaus stattliches Ziel für den Aufsteiger. „Ich denke, wenn wir das schaffen, haben wir 2017 auch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun“, meint Heipertz. Nach dem Spiel in Mengede warten jedoch zwei ungleich schwerere Partien: das Derby gegen Hordel und ein Heimspiel gegen Westfalia Wickede. Umso mehr würde am Sonntag ein Erfolg in Mengede zählen. Heipertz sagt dementsprechend: „Den Sieg wollen wir mit aller Macht erzwingen.“

Mengede, das von Wiemelhausens Ex-Trainer Thomas Gerner trainiert wird, ist allerdings schwer einzuschätzen. Zu Saisonbeginn hatten die Dortmunder Probleme, waren lange abgeschlagener Tabellenletzter. Langsam haben sie sich durch einige Erfolge – unter anderem ein 2:0-Sieg gegen Hordel – aber wieder nach oben gearbeitet. Auf Platz 14 ist das rettende Ufer nur noch einen Punkt entfernt.

„Sie brauchen die Punkte, wir aber auch, denn wir wollen den einstelligen Tabellenplatz behalten“, sagt Heipertz, der ein „Kampfspiel“ erwartet: „Wir müssen Durchsetzungsvermögen zeigen. Die Jungs wissen, worum es geht. Ich will, dass wir alles geben.“

Das spielfreie Wochenende hat die Concordia vor allem genutzt, um die Wunden zu lecken, so kehrt etwa Felix Stahmer zurück. Lediglich Jan Kronies fällt weiterhin aus.

 
 

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