Wiemelhausen verliert das Heimspiel und Schmidt

Concordia Wiemelhausen -
Holzwickeder SC 0:3 (0:2)

Concordia: Staudt - Leone (65. Vogel), Schmidt, Löhr, Kaiser - Kerstiens, Pflanz (33. Adinda), Wartala, Drzymalla, Groß (33. Kronies) - Kleinschwärzer

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (14.), 0:3 (Elfmeter, 54.)

Nach den schweren Auswärtsspielen in Herne und Sinsen sollte für die Concordia an der Glücksburger Straße gegen den direkten Tabellennachbarn Holzwickede wieder ein Heimsieg herausspringen. Doch statt jubelnder Fans waren in Wiemelhausen am Ende nur lange Gesichter zu sehen. Mit 0:3 gingen die Gastgeber sang- und klanglos unter. Zuschauer, Team und Trainer waren nach dem Abpfiff in Schockstarre, zumal mit Christopher Schmidt (Innenbandriss) der nächste Innenverteidiger nach Felix Stahmer ausfällt.

„Der Gegner war heute heißer als wir. Das kann ich mir nicht erklären, denn für uns war das ein unheimlich wichtiges Spiel“, haderte Trainer Jürgen Heipertz: „Ich bin enttäuscht, das war – bis auf unseren Torhüter – ein Kollektivversagen. Wir hätten uns befreien können, jetzt müssen wir nach unten schauen.“ Fünf Punkte Vorsprung hat die Concordia auf Platz acht allerdings schon zu den Abstiegsplätzen gesammelt.

Gegen Holzwickede ließen die Wiemelhauser alles vermissen, was sie bislang in dieser Saison ausgezeichnet hatte. Ein bisschen erinnerte der Auftritt an die Auftaktniederlage gegen Hordel, als die Concordia noch gar keine Westfalenliga-Erfahrung hatte. Beim ersten Gegentor standen die Gastgeber zu weit weg vom Gegner, dem 0:2 ging ein eklatanter Fehlpass voraus und dem dritten Treffer ein Foul, das vor allem durch die Unordnung zuvor entstanden war. „Der Gegner hätte uns abschießen können in der ersten Hälfte“, befand Heipertz: „Auch danach waren wir zu schwerfällig.“

Nicht einverstanden war der Trainer auch mit der Leistung des Schiedsrichters, der unter anderem einen Elfmeter nicht gab. „Das kam noch dazu, aber wir haben nicht deswegen verloren“, so Heipertz.

 
 

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