Wiemelhausen und Post ziehen in die Endrunde

Zeigte im Finale eine starke Partie: Wiemelhausens Leo Winkel (re.)
Zeigte im Finale eine starke Partie: Wiemelhausens Leo Winkel (re.)
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
Concordia sichert sich Turniersieg. A-Ligisten scheitern im Halbfinale

Keine Überraschungen im Schulzentrum an der Markstraße. Wie bereits im Vorjahr haben sich der Landesligist Concordia Wiemelhausen und der Bezirksligist SC Post Altenbochum im Bezirk Bochum-Süd die begehrten Finaltickets für die Endrunde am kommenden Wochenende gesichert.

„Alles wie im Vorjahr. Es ist ja fast schon ein wenig langweilig. Natürlich freuen wir uns dennoch auf die Rundsporthalle“, sagte Post-Trainer Frank Rinklake nach dem Endspiel gegen die Concordia.

Im Finale gab der ambitionierte Landesliga-Aufsteiger von Beginn an den Ton an und lag folgerichtig auch bereits nach drei Minuten mit 2:0 in Front. Post ließ sich davon jedoch nicht sonderlich beeindrucken, hielt weiter mutig dagegen und glich die Partie durch die gut herausgespielten Treffer von Robin Stetzka und Till Reinmöller schließlich sogar wieder aus. Vom Ausgleich wach gerüttelt, dominierte fortan jedoch Wiemelhausen die Partie. Neuzugang Pascal Groß erhöhte auf 3:2, und nur wenig später erzielte der Ex-Altenbochumer Ivo Kleinschwärzer den 4:2-Siegtreffer.

„Ein großes Kompliment an mein Team. In dieser Konstellation haben wir nur sehr selten gespielt. Wir haben ein starkes Turnier gezeigt und sind letztlich auch absolut verdient als Sieger in die Finalrunden eingezogen“, sagte der sichtlich erfreute Kapitän Wiemelhausens, Ingo Freitag.

Auch im Halbfinale gab sich der Turniersieger aus Wiemelhausen keine Blöße. Gegen den A-Ligisten RW Stiepel zeigten die Kicker der Glücksburger Straße eine starke Vorstellung und erlaubten sich nur beim 1:3-Anschlusstreffer durch Stiepels Paul Askemper eine kleine Nachlässigkeit. Den Sieg sicherten schließlich Ivo Kleinschwärzer und Ingo Freitag, die zwei weitere Treffer nachlegten.

„Unsere Fehler wurden von Wiemelhausen gnadenlos bestraft. Die sind einfach zu gut. Ich bin trotzdem zufrieden mit unserer Leistung“, resümierte Stiepels Sportlicher Leiter Thorsten Hagenfeld.

Für Altenbochum indes entwickelte sich das Halbfinale fast zu einem Stolperstein. Nach einer souveränen Vorrunde traf das Team von Post-Coach Frank Rinklake auf den A-Ligisten TuS Querenburg. Zwar begann der Ausrichter aus Altenbochum stark und erhöhte recht schnell auf 3:0, nach dem Anschlusstreffer von Martin Biniasch geriet Post jedoch ein wenig ins Straucheln. Nutzen konnte Querenburg dies jedoch nicht - Die Führung von Post hielt bis zum Abpfiff.

„Es war ein knappes Spiel. Für unsere Verhältnisse haben wir einen starken Auftritt gezeigt“, sagte Querenburgs Trainer Ralf Bodenburg.

 
 

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