Wiemelhausen ringt starken TuS Halten mit 4:1 nieder

Ivo Kleinschwärzer gewann mit Wiemelhausen gegen Haltern.
Ivo Kleinschwärzer gewann mit Wiemelhausen gegen Haltern.
Foto: FUNKE Foto Services
Im Duell zweier ambitionierter Landesligisten gewann Concordia Wiemelhausen gegen den TuS Haltern in der ersten Verbandspokalrunde mit 4:1.

Concordia Wiemelhausen -
TuS Haltern 4:1 (0:0)

Wiemelhausen: Klüppel - Leone, Falatik, Costanzino (70. Kokoschka), Freitag, Lenze, Kerstiens, Kaiser (61. Winkel), Löhr, Schreier, Kleinschwärzer (65. Siemienowski)
Tore: 1:0 Schreier (51.), 1:1 Drepper (62.), 2:1 Falatik (67.), 3:1 Kokoschka (79.), 4:1 Schreier (FE, 86.)

Wiemelhausen machte im ersten Pflichtspiel der Saison so weiter wie in der vergangenen Spielzeit: mit attraktivem, taktisch gutem und erfolgreichem Fußball. Die Concordia, zuletzt Seriensieger, souveräner Aufsteiger in die Landesliga und Westfalenpokal-Viertelfinalist, gewann in der ersten Runde des Verbandspokals gegen den ambitionierten Landesligisten TuS Haltern mit 4:1. „Das war taktisch eine starke Leistung meiner Mannschaft gegen einen sehr starken Gegner“, lobte Trainer Jürgen Heipertz. Zollte er in der ersten Halbzeit vor allem der Reife und Zweikampfstärke beider Teams Respekt, war es in Durchgang zwei die Effektivität der Gastgeber, die den Unterschied ausmachte an diesem heißen Sonntag. Unterm Strich stand ein verdienter, wenn auch zu hoch ausgefallener Sieg. Und der macht erneut deutlich: Auch eine Liga höher, in der Landesliga, ist mit Wiemelhausen zu rechnen. Und zwar weit oben.

Die Gäste kamen mit der inoffiziellen Botschaft, lieber kurz- als mittelfristig den Aufstieg zu schaffen. Zahlreiche Spieler wie etwa die Ex-09er aus Wattenscheid, Kevin Lehmann und Kevin Kisyna, fallen sogar in die Kategorie Oberliga.

Aber auch Wiemelhausen hat ja einiges zu bieten. So gab es ein leidenschaftliches, von Zweikämpfen geprägtes Spiel in Durchgang eins, in dem sich die Teams weitgehend neutralisierten. Torchancen blieben daher Mangelware.

Das änderte sich nach dem Wechsel. Zunächst gelang Maximilian Schreier per Kopf das 1:0, woraufhin ein Halteraner sogar die Rote Karte sah - aber ein Ersastzspieler. Er hatte von der Bank aus den Schiri-Assistenten beleidigt.

Weiter ging es mit elf gegen elf, und die Gäste wurden stärker. Nach einer Ecke erzielte Drepper den Ausgleich. Der TuS machte nun Druck, spielte auf die Führung. Wiemelhausen wehrte sich mit Kontern, die sich durch den Offensivdrang Halterns boten. Und mit Wechseln: Trainer Heipertz brachte in kurzer Folge mit Leo Winkel, Michael Siemienowski und Kamil Kokoschka drei frische Offensive, die letztlich für den Sieg sorgten. Winkel bereitete die Treffer zum 2:1 von Falatik und 3:1 von Kokoschka mustergültig vor, vor dem 4:1 per Elfmeter von Schreier gab es ein Foul an Siemienowski.

Wiemelhausen ist gerüstet für die am Sonntag startende Saison.

 
 

EURE FAVORITEN