Wiemelhausen dreht die Partie innerhalb von zwei Minuten

Ivo Kleinschwärzer.
Ivo Kleinschwärzer.
Foto: Klaus Pollkläsener
Wiemelhausen hat seine erste Krise in der Westfalenliga beendet: Mit dem 2:1 gegen Iserlohn feierte die Concordia ihren ersten Sieg nach sechs Spielen ohne Erfolg

Concordia Wiemelhausen -
FC Iserlohn 2:1 (0:0)

Concordia: Staudt - Kerstiens (72. Vogel), Schmidt, Höhn (36. Falatik), Kaiser, Freitag (69. Drzymalla) - Pflanz, Groß, Löhr, Adinda - Kleinschwärzer

Tore: 0:1 (Foulelfmeter, 56.), 1:1 Drzymalla (78.), 2:1 Kleinschwärzer (80.)

Wiemelhausen hat seine erste Krise in der Westfalenliga beendet: Mit dem 2:1 gegen Iserlohn feierte die Concordia ihren ersten Sieg nach sechs Spielen ohne Erfolg. „Das war für uns ganz wichtig und tut vor allem dem Selbstvertrauen gut“, sagte Trainer Jürgen Heipertz. Im Keller haben einige Mannschaften gepunktet, das macht die drei Zähler noch einmal bedeutender. Wiemelhausen hat dadurch Rang neun gefestigt, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist auf acht Punkte angewachsen.

Die Partie gegen Iserlohn war vor allem von Taktik geprägt. Die Wiemelhauser agierten mit einer flexiblen Fünferkette, in der die Außenverteidiger zwischen Defensive und Mittelfeld pendelten. Im Zentrum kümmerten sich Christopher Schmidt und Matthias Kaiser um die Top-Stürmer Lukas Lenz und Kingsley Nweke. Mit Erfolg: Lenz (11 Treffer) kam nur einmal durch und erwischte bei seinem Versuch den Außenpfosten, Nweke (10) blieb komplett abgemeldet.

Iserlohn hatte zwar mehr vom Spiel, die Concordia aber verteidigte bravourös – inklusive Torhüter Bruno Staudt – und erarbeitete sich per Konter selbst Möglichkeiten, wie den Fallrückzieher von Pascal Groß.

Die zweite Hälfte begann für die Gastgeber mit dem Rückstand, Iserlohn bekam einen Foulelfmeter. Für die Concordia war es der Weckruf, selbst in die Offensive zu gehen. Heipertz brachte für die Außenverteidiger zwei offensive Kräfte, und Wiemelhausen belohnte sich. Patrick Drzymalla und Ivo Kleinschwärzer, beide auf Vorlage von René Löhr, drehten die Partie innerhalb von zwei Minuten und brachten die Glücksburger Straße zum Beben.

 
 

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