Unterschiedliche Generalproben für Westfalenligisten

Sieht eine Mannschaft zusammen wachsen: Concordias Trainer Jürgen Heipertz.
Sieht eine Mannschaft zusammen wachsen: Concordias Trainer Jürgen Heipertz.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Ein letztes Mal haben die Bochumer Westfalenligisten am Sonntag getestet, nun wird es ernst für Concordia Wiemelhausen und die DJK TuS Hordel.

Ein letztes Mal haben die Bochumer Westfalenligisten am Sonntag getestet, nun wird es ernst für Concordia Wiemelhausen und die DJK TuS Hordel. Am ersten Spieltag treffen die beiden Teams zum Auftakt an der Glücksburger Straße aufeinander (Sonntag, 15 Uhr). Aus den Testspielen gehen beide Teams mit höchst unterschiedlichen Gefühlen heraus.

Hordel hatte bereits am Freitag getestet. Gegen den Oberligisten SuS Stadtlohn siegte die DJK mit 5:0 (Tore: Berlinski (2), Elbers, Wassmann, Bousouf). „Da haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Das war gallig und giftig. Die Abläufe haben prima funktioniert“, sagte Trainer Marcel Bieschke.

Am Sonntag folgte mit fast derselben Mannschaft, Änderungen gab es nur auf drei Positionen, eine herbe Enttäuschung. Beim FC Gievenbeck kassierten die Hordeler eine 0:5-Klatsche. Gegen den Westfalenligisten der Staffel 1 bekam die DJK nichts hin, als Team ebenso wie individuell. Drei von fünf Gegentoren fielen nach Patzern. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, haben keine klaren Entscheidungen getroffen“, haderte Bieschke: „Damit sollte jedem klar sein, dass wir immer 100 Prozent geben müssen. Ich hoffe, das war ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit.“

Wiemelhausen hat ebenfalls gegen einen Westfalenligisten der anderen Staffel gespielt und zu Hause den SV Schermbeck mit 5:0 abgefertigt. „Wir haben den Ball gut laufen gelassen und standen auch von der Organisation her gut. Das war wieder ein Schritt nach vorne“, lobte Trainer Jürgen Heipertz.

Zu Beginn war die Partie noch recht offen. Durch einige Unaufmerksamkeiten in der Defensive kam Schermbeck zu Chancen, die Torhüter Bruno Staudt aber vereiteln konnte. Die Concordia hatte selbst ihre Möglichkeiten, etwa durch Pascal Groß. Kurz vor der Halbzeit sorgte dann Patrick Drzymalla für die Führung (41.).

So richtig platzte der Knoten aber erst nach dem Seitenwechsel, als Heipertz seine Elf noch einmal auf sechs Positionen veränderte. Da schraubten Kevin Pflanz (2), Kapitän Ingo Freitag und Iliass Adinda das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe. „Ich freue mich, dass wir hinten ohne Gegentor geblieben sind, aber das Ergebnis ist für mich zweitrangig. Schön ist, das die Truppe so langsam zueinander gefunden hat“, meinte Heipertz.

 
 

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