Überflieger Wiemelhausen feiert

Erzielte den 3:1-Siegtreffer: Wiemelhausens Routinier Maximilian Schreier (re.), hier im Duell mit Weitmars Gökhan Bolattas (Mi.).
Erzielte den 3:1-Siegtreffer: Wiemelhausens Routinier Maximilian Schreier (re.), hier im Duell mit Weitmars Gökhan Bolattas (Mi.).
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Der Spitzenreiter gewinnt auch gegen Weitmar 45 und ist jetzt bereits in die Landesliga aufgestiegen. SWE biegt ein auf Erfolgskurs

SC Weitmar 45 - Concordia Wiemelhausen 0:2 (1:3). Nach dem Abpfiff waren die Spieler der Concordia nicht mehr zu halten: „Landesliga, Landesliga, hey, hey, hey“, grölten die Kicker der Glücksburger Straße, die sich mit dem verdienten 3:1-Erfolg über Weitmar den Aufstieg in die Landesliga gesichert haben.

Von Beginn an machte Wiemelhausen Druck und agierte sehr aggressiv. Weitmar hingegen spielte eher abwartend und passiv. Für den ersten Streich sorgte Kamil Kokoschka, der bereits nach sieben Minuten das 1:0 erzielte. Für das 2:0 sorgte Michael Siemienowski, der mit einem Volleyschuss aus 20 Metern das Netz der Gastgeber zum Zappeln brachte. Im zweiten Durchgang spielte Weitmar nun besser und belohnte sich mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch Milan Sahlmen. Verunsichern ließ sich Wiemelhausen davon jedoch nur kurz: Mit seinem ersten Ballkontakt zog der eingewechselte Leo Winkel stramm auf das Tor der Gastgeber zu, nur eine Notbremse konnte ihn stoppen; der Schiri entschied auf Strafstoß. Max Schreier platzierte den Elfmeter unhaltbar im rechten Eck und sicherte damit den Sieg für sein Team. „Die Mannschaft hat stark gearbeitet und sich den Aufstieg absolut verdient“, resümierte Concordia-Trainer Jürgen Heipertz, der sich nach dem Spiel extra einen Hut aufzog, „um vor der Mannschaft den Hut ziehen zu können“.

Tore: 0:1 Kokoschka (7.), 0:2 Siemienowski (33.), 1:2 Sahlmen (75.), 1:3 Schreier (81.)

BV Herne-Süd - Polizei SV Bochum 6:1 (3:0). Erneute heftige Pleite für die PSV. „Von elf Spielern haben leider nur drei den nötigen Willen gezeigt. So verliert man dann solche Spiele“, sagte der enttäuschte Coach der Polizisten, Marcus Kretschmann.

Tore: 1:0 (18.), 2:0 (19.), 3:0 (31.), 4:0 (56), 4:1 Gavranovic (62.), 5:1 (70.), 6:1 (88.)

TuS Stockum - FC Vorwärts Kornharpen 1:1 (0:1). Im ersten Durchgang dominierte Vorwärts die Partie und ging folgerichtig auch mit 1:0 in Führung. „Leider waren wir nach der Pause nicht mehr konsequent genug“, sagte FCK-Coach Marcell Halstrick. Stockum hingegen legte einen Gang zu und glich die Partie so noch aus.

Tore: 0:1 Höhn (30.), 1:1 (65.)

SC Post Altenbochum - VfB Annen 4:1 (1:0). „Der Sieg war absolut verdient. Wir haben sehr stark gespielt“, sagte Posts Co-Trainer Marcus Ritter. Sein Sonderlob erhielten Sven Scheffler und Osman Celik.

Tore: 1:0/2:0 Celik (38./55), 3:0 Scheffler (68.), 3:1 (70.), 4:1 Stetzka (82.)


DJK TuS Rotthausen - DJK Arminia Bochum 1:0 (0:0). „Ein Unentschieden wäre das richtige Ergebnis gewesen“, sagte DJK-Coach Michael Strauß. Kurz vor Schluss hatte Philip Przybyla den Ausgleich auf dem Fuß, der Keeper der Gastgeber verhinderte jedoch den Torerfolg.

Tore: 1:0 (88.)


SW Eppendorf - SSV/FCA Rotthausen 4:3 (2:2).
„Das war ein extrem wichtiger Sieg“, sagte SW-Trainer Carlo Allievi. Sein Team ließ sich vom 0:2-Rückstand nicht verunsichern, agierte weiter sehr zielstrebig und drehte so letztlich noch die Partie.

Tore: 0:1/0:2 (17./29.), 1:2 Ramnabaja (33.), 2:2 Kaminsky (41.), 2:3 (61.), 3:3 Ramnabaja (74.), 4:3 S. Weyers (78.)


SW Wattenscheid 08 II - SpVgg Horsthausen 1:5 (0:3). „Wir haben zu leichtsinnige Fehler gemacht“, sagte SW-Trainer Alexander Schmidt. Hosthausen agierte sehr stark und ließ 08 II keine Chance.

Tore: 0:1/0:2/0:3/0:4/0:5 (4./14./33./54./75.), 1:5 Ganser (85.)

SV Fortuna Herne - FC Neuruhrort 4:4 (2:0). „Es war ein starkes Spiel“, sagte FCN-Trainer Dino Degenhard. Trotz des 0:2 zur Pause gab sein Team nicht auf und schaffte die Wende. Mit dem Schlusspfiff glich Herne jedoch noch aus: 4:4.

Tore: 1:0 (13.), 2:0 (18.), 2:1 Koitka (48.), 3:1 (71.), 3:2 Ujma (74.), 3:3 Löhr (83.), 3:4 Hillebrandt (85.), 4:4 (90

 
 

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