Telstars Frauen behalten die Nerven

Die Telstar-Frauen freuen sich über den vierten Sieg im fünften Spiel.
Die Telstar-Frauen freuen sich über den vierten Sieg im fünften Spiel.
Foto: Klaus Pollkläsener
Mit dem 3:1-Erfolg gegen den SC GW Paderborn haben die Oberliga-Frauen des VfL Telstar ihren Spitzenplatz behaupten können.

VfL Telstar Bochum -
SC GW Paderborn 3:1

Sätze: 25:18, 25:15, 22:25, 25:22

Telstar: Althaus, Weimar, Knobloch, Bettendorf, Mertens, Beelmann, Blumrich, Elagina, de West

Nachdem die Telstar-Frauen in der vergangenen Woche nach einer 2:0-Führung noch verloren und sich darüber gebührend geärgert hatten, brachte die Mannschaft von Christian Stewen das Spiel gegen Paderborn diesmal bei zwischenzeitlich gleichem Spielstand sicher über die Bühne. Obwohl wie vor Wochenfrist gegen Herten nun erneut der dritte Satz verloren wurde.

„Im Hinterkopf hat man dann natürlich schon, wie es in der vergangenen Partie gegen Herten gelaufen ist“, so Esther Mertens, die aber mit ihren Mitspielerinnen dieses Mal in den entscheidenden Momenten mental stabiler war und den Negativlauf rechtzeitig beenden konnte: „Davon haben wir uns aber nicht beirren lassen.“ Dabei lagen die Gastgeberinnen nach dem verlorenen dritten Durchgang auch im vierten Satz zwischenzeitlich hinten, es drohte eine Wiederholung des Misserfolgs in Herten. Doch eine Aufschlagserie von Mertens kam zur rechten Zeit und brachte ihr Team wieder ins Spiel und damit auch in die Erfolgsspur zurück. Fertig war damit der bereits vierte Sieg im fünften Meisterschaftsspiel. „Insgesamt, denke ich, haben wir diesmal nicht wirklich am Erfolg gezweifelt“, sagte Mertens.

Und das obwohl wegen des Fehlens von Zuspielerin Anja Kapschik die einzig übriggebliebene Zuspielerin Ilka Bettendorf sichtlich von einer Grippe geschwächt durchspielen musste.

Am nächsten Sonntag steht den Bochumerinnen in Dortmund allerdings die nächste Prüfung bevor. Beim starken Aufsteiger TV Hörde, der aktuell hinter dem TV Werne Rang drei in der Oberliga-Tabelle belegt, wird Telstar alle Kräfte bündeln müssen, um zu bestehen. „Wir kennen die aktuelle Hörder Mannschaft zwar nicht“, sagte Mertens, „müssen uns aber sicher auf einen harten Kampf einstellen und selbst einen guten Tag erwischen, um zu gewinnen“. An Selbstbewusstsein dürfte es den Bochumerinnen, die mit 12 Punkten die Spitzenposition in der Oberliga besetzen, aber auch ein Spiel mehr absolviert haben als zum Beispiel Hörde, indes nicht fehlen.

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