SW 08 will die Hoffnung wahren

Kehrt bei SW zurück: Selcuk Dede (Mitte).
Kehrt bei SW zurück: Selcuk Dede (Mitte).
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool
Der Abstiegskampf in der Landesliga geht auf die Zielgeraden. Mit Wattenscheid 08, dem VfB Günnigfeld und SV Höntrop sind gleich drei Bochumer Fußball-Clubs involviert. Linden spielt in Hilbeck.

Der Abstiegskampf in der Landesliga geht auf die Zielgeraden. Mit Wattenscheid 08, dem VfB Günnigfeld sowie dem SV Höntrop sind gleich drei Bochumer Fußball-Clubs involviert. Noch haben sie Zeit, um die Klasse zu sichern. Am Sonntag rollt dann ab 15 Uhr der Ball.

Am schlechtesten steht aktuell SW Wattenscheid 08 dar, der auf Abstiegsplatz 14 rangiert und dringend Punkte gut machen muss. Beim Tabellenschlusslicht SC Husen Kurl sind deswegen drei Zähler Pflicht. „Wir wollen die drei Punkte unbedingt mitnehmen“, sagt Trainer Manfred Behrendt.

Aktuell hat Wattenscheid drei Zähler Rückstand auf den Hasper SV. Günnigfeld ist nach dem Sieg gegen SW 08 in der vergangenen Woche auf vier Punkte weggezogen. „Das war eine unglückliche Niederlage, die wir gut weggesteckt haben“, meint Behrendt. Sein Team musste, seitdem er Trainer in Wattenscheid ist, aus dem Spiel heraus noch kein Gegentor hinnehmen.

Die Offensive hingegen ist zu harmlos. Und gegen Husen Kurl fehlt mit Charly Kuntz auch noch einer der etatmäßigen Stürmer. Dafür kehrt der erfahrene Selcuk Dede ins Mittelfeld zurück. „Wir dürfen den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen lassen und müssen unsere Torchancen besser nutzen“, fordert Behrendt.

Der VfB Günnigfeld hat sich durch den Sieg gegen Wattenscheid 08 in der vergangenen Woche eine gute Ausgangslage geschaffen. Im Auswärtsspiel beim SC Hennen könnte die Baron-Elf einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Wir wollen uns mehr Luft verschaffen, um in den letzten beiden Spielen in ruhigerem Fahrwasser zu schwimmen“, sagt Thomas Baron.

Für Hennen auf Platz sieben geht es in dieser Saison um nichts mehr, genau da sieht Baron die Chance für seine Mannschaft: „Wir werden mit einhundertprozentiger Hingabe in dieses Spiel gehen.“ Die personelle Situation hat sich derweil weiter verschlechtert. Pascal, Homberger, Julian Kaczmarek und Nicolai Striewe sind Gelb-gesperrt. Dafür kehren Jens Wolf und Marc Lapka nach ihren Sperren zurück.

Auch der Vierte CSV Linden ist am Sonntag unterwegs, tritt beim Fünften SV Hilbeck an. Dort wollen die Lindener ihren Lauf aus den vergangenen Wochen fortsetzen, auch wenn die Personalprobleme sich nicht verändert haben. In den meisten Spielen hatte Frank Benatelli nicht mehr als zwei Spieler auf der Bank. Der Trainer ist stolz auf sein Team: „Da muss ich wirklich den Hut ziehen."

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