Starkes Comeback von Galeski

Mit zweimal Gold, elfmal Silber und dreimal Bronze kehrten die 16 Aktiven des Linden-Dahlhausener Kanu-Clubs von den NRW-Landesmeisterschaften und German Masters in Duisburg zurück.

Und das, obwohl Vorzeigefahrer Nico Pickert fehlte, weil er sich im Trainingslager der Deutschen Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf die EM 2015 befand. Doch trotz weiterer Ausfälle konnte das Trainertrio Mathias Kremer, Tomasz Wylenzek und Svenja Schade oft jubeln - allein über 29 Finalbeteiligungen.

So zeigte Jan Finkenberg auch in Duisburg seine Qualitäten und stellte erneut unter Beweis, dass er zum Favoritenkreis für zukünftige Titel gehört. Mit seinem Sieg im Finale des C1-Rennen der Junioren über 1000 m und seinem zweiten Platz im C1-Junioren über 200 m sicherte er sich sowohl einen Landesmeister-Titel und eine Vizemeisterschaft.

Überraschen konnte die Canadier-Fahrerin Hanna Höhmann, die sich im Finale C1 über 200 m (Damen Jugend) unangefochten bei ihrer ersten Regatta den Landesmeistertitel sicherte. Trotz Trainingsrückstandes konnte auch Sophie Fleisgarten überzeugen – sie wurde jeweils Zweite bei den C1 Damen Leistungsklasse (LK) sowie C1 Damen Junioren über 200 m.

Und geradezu furios zurückgekehrt nach jahrelanger Wettkampfpause ist Steven Galeski. In den Rennen C1 Herren LK über 200 m und 500 m sicherte sich der Kanute jeweils den Silberrang und rundete das Regattawochenende mit einem dritten Platz im C1 LK über 1000 m ab. Ebenfalls nach längerer Regatta-Abstinenz konnte sich Benedikt Steinbrink für alle Finalläufe im C1 LK qualifizieren. Gemeinsam sicherten sich beide im C2 Herren LK über 1000 m den dritten Platz.

Mit Markus Falkenstein, Jan Dierig und Thomas Brandt kehrten zudem drei Kajak-Fahrer auf die Regattabahn zurück. In den hochklassig mit national gesetzten Fahrern besetzten Rennen, reichte es allerdings nur zum Erreichen einzelner Zwischenläufe. Als Team lief es besser, im K2 Herren LK gab es zwei Endlauf-Einzüge. Der K4 Herren feierte für den LDKC Premiere – erstmalig in der Geschichte des LDKC startete ein Vierer. Brandt, Dierig, Falkenstein und Junioren-Fahrer Piet Fleisgarten mussten sich im Finale über 1000 m den leistungsstarken Mannschaftsbooten der KG Essen geschlagen geben. Platz vier beim K4 ist trotzdem ein achtbarer Erfolg.

Trainer Mathias Kremer wurde bei den Senioren A gleich über vier Strecken Zweiter im C1. Zudem gab es etliche Erfolge bei den Jüngeren (Schüler/AK12) und als i-Tüpfelchen Rang zwei mit dem Canadier-Achter. Nur KC Wiking war schneller.

 
 

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