Sosthene Moguenaras Konter sitzt

Hat sich gesteigert: Sosthene Moguenara.
Hat sich gesteigert: Sosthene Moguenara.
Foto: dpa
Sosthene Moguenara vom TV Wattenscheid 01 hat beim Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza aufhorchen lassen - mit Rang eins und einem Satz auf 6,82 Meter. Die Deutsche Meisterin will sich damit in diesem Sommer aber nicht zufrieden geben: „Da geht noch mehr bei mir.“

Was für ein Konter: Die Wattenscheiderin Sosthene Moguenara ist beim Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza so weit gesprungen wie in der ganzen Saison noch nicht. Mit 6,82 Metern sicherte sich die Deutsche Meisterin in Thüringen den Sieg vor Lena Malkus (Münster), die Moguenara kürzlich mit einem 6,88-Meter-Satz herausgefordert hatte. Jetzt musste sich Malkus mit 6,67 Metern begnügen.

„Die Konkurrenz ist stark, da muss man mitziehen“, sagte die Wattenscheiderin, die sich über ordentliche Bedingungen freuen konnte, lachend, „der Wind war gut , bei den Männern hat es ja geregnet.“ Was Hallen-Vizeweltmeister Li Jinzhe nicht an einem fulminanten 8,47-Meter-Satz hinderte. „Da geht noch mehr bei mir“, kündigte Moguenara an, „ich habe das Brett nicht immer optimal getroffen und hatte auch einen ungültigen Versuch dabei, der sehr weit war“. Ihre nächste Station: das Diamond-League-Meeting in Paris am kommenden Samstag.

„Auftrag erfüllt“, meldete Denise Krebs, die sich beim Meeting in Osterode an ihrem 27. Geburtstag unbedingt selbst beschenken und gewinnen wollte. „Ich habe mich gut gefühlt“, sagte die EM-Halbfinalistin nach ihrem Sieg über die 800 Meter in 2:03,50 Sekunden – mit der Zeit fährt die Wattenscheiderin zuversichtlich nach Velenje in Slowenien, wo sie über die 1500 Meter an den Start gehen wird. In 2:12,62 Minuten verpasste Janine Lins die DM-Norm erneut knapp.

„Es war mehr drin“, urteilte Trainer und Vater Miroslaw Jasinski nach dem vierten Platz von Daniel Jasinski beim Schönebecker Wurfmeeting. Dort warf der Wattenscheider Diskuswerfer 63,24 Meter weit. Die Saisonbestleistung von 65,98 Metern also ein Stückchen entfernt – aber das Duo Jasinski nimmt’s nicht allzu tragisch. „Das war jetzt kein Wettkampf, den wir uns extra vorbereitet haben“, erklärt Miro Jasinski. Der Blick geht klar Richtung Ulm, wo Ende Juli die Deutschen Meisterschaften stattfinden werden. Dabei will Jasinski die EM-Teilnahme absichern. Vorher ist noch ein Wettkampf geplant – am 8. Juli in Budapest (Ungarn).

In Schönebeck sicherte sich Weltmeister und Olympiasieger Robert Harting mit 67,29 Metern den Sieg vor Martin Wierig und Markus Münch.

 
 

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