Riemkes Gegner ist im Aufwind

Sehr viele Spiele hat der nächste Gegner der Riemker Verbandsliga-Handballer hauchdünn – sehr häufig nur mit einem Tor Unterschied – verloren und ist deshalb abgeschlagener Tabellenletzter. Noch. Denn die HSV Plettenberg/Werdohl hat vor der Karnevalspause einen überraschenden Sieg gegen Hattingen gelandet, ist im Aufwind und scheint noch mal alle Kräfte zu mobilisieren. Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in Werdohl.

Bessere Deckungsarbeit gefordert

„Sie wittern Morgenluft, das ist mir nicht so ganz recht“, sagt der Riemker Trainer Timo Marcinowski. Sein Team muss weiter um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld kämpfen. Gar nicht so einfach aber, nach dem 37:32 gegen Herne den damit einhergehenden zarten Aufwärtstrend aufrecht zu erhalten – angesichts eines Gegners, der Riemke „Abstiegskampf pur“ bieten wird.

„Auch, wenn sie viele Verletzungsprobleme haben: Sie haben eine starke erste Sieben“, so Timo Marcinowski weiter: „Hinten stehen sie kompakt, da sind sie groß gewachsen. Die muss man erstmal auseinanderziehen.“

Er fordert eine „bessere Deckungsarbeit“ als zuletzt. Allerdings hat Marcinowski mit Steffen Lüning, Hans Müller und Jonathan Geukes drei angeschlagene Spieler in seinen Reihen.

Weil Torwart Sven Erzfeld mit seinen Handgelenksproblemen ins MRT muss, fährt Michael Rietdorf aus der Bezirksliga-Reserve mit.

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