Nur Henrichs neu beim SV Wattenscheid

Zum Saisonauftakt der 1. Schach-Bundesliga trifft der SV Wattenscheid 30 am Wochenende in Forchheim auf die Teams SF Berlin (Samstag) und SC Forchheim.

Die Schachfreunde Berlin haben ihren Spitzenspieler, den Weltranglisten-Dritten Levon Aronian, der auch schon für Wattenscheid spielte, an den Serienmeister OSG Baden-Baden verloren. Am Spitzenbrett tritt jetzt der zweite Armenier HrantMelkumyan, gefolgt vom jungen Deutschen Großmeister Martin Krämer und dem Polen Rafal Antoniewski an. Das Berliner Urgestein Rainer Polzin ist an den hinteren Brettern nominiert.

SV30-Coach Ulrich Wolf erwartet eine spannende Partie: „In den letzten Jahren gab es immer sehr enge Kämpfe mit wechselndem Erfolg“. Den letzten Vergleich entschied der SV30 für sich.

Im zweiten Match gegen Gastgeber und Aufsteiger SC Forchheim ist der SV30 klarer Favorit. Forchheim hat an den Spitzenbrettern die beiden Großmeister Michael Prusikin sowie den Tschechen Vlastimil Jansa gemeldet, fällt aber mit der weiteren Aufstellung leistungsmäßig klar ab. Auch die hinteren Bretter haben die routinierten Wattenscheider Akteure nicht zu fürchten.

Der SV Wattenscheid veränderte seinen Kader nur auf einer Position. Für Svetlin Mladenov, der aufgrund seines Studiums kürzer tritt, rückt Thomas Henrichs vom Nachbarn und Bundesliga-Absteiger Hansa Dortmund ins Team. „Das Team zum Auftakt wird um die routinierten Spieler Alexander Rustemov, Ralf Appel und Florian Handke formiert“, so Coach Ulrich Wolf.

 
 

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