Nico Pickert ragt mit fünf Medaillen heraus

War erfolgreichster Bochumer auf der Olympiastrecke in München: Nico Pickert.
War erfolgreichster Bochumer auf der Olympiastrecke in München: Nico Pickert.
Foto: Ute Freise
Sechs Medaillen fischten die Kanuten des LDKC aus dem Wasser in Oberschleißheim, fünf angelten sich die DM-Teilnehmer des Kanu Club Wiking.

Zwei Titel, zweimal Silber, zweimal Bronze und zwei fünfte Plätze - das war die Ausbeute des Linden Dahlhauser Kanu-Clubs bei den Deutschen Meisterschften auf der legendären Olympiaregatta-Strecke in Oberschleißheim. Für Gold und Silber sorgte praktisch im Alleingang Canadier-Ass und Nationalfahrer Nico Pickert, der bei den Junioren im C1 über 1000 und 200 Meter ganz oben auf dem Treppchen stand und über 500 sowie 5000 Meter jeweils Vizemeister wurde. Auch in dem Boot der Renngemeinschaft NRW, das im C4 über 1000 Meter Bronze holte, war WM-Teilnehmer Pickert beteiligt.

Darüber hinaus aber hatte die LDKC-Gruppe beim Saisonhöhepunkt viel Pech. So brach sich Sophie Fleisgarten, nachdem sie mit Ihrer Partnerin in der Renngemeinschaft NRW, Maxi Droste aus Wuppertal, am Freitag über 500 Meter den dritten Platz im C2 der Juniorinnen erpaddelt hatte, am Abend beim Sichern der Boote einen Finger. Das war für Fleisgarten das Aus bei diesen Meisterschaften.

Nicht besser erging es Jan Finkenberg, der mit guten Chancen auf eine prominente Platzierung in die Kleinboote gestiegen war. Finkenberg kämpfte sich trotz starker Rückenbeschwerden im CI der Junioren über 500 Meter auf Rang fünf und belegte anschließend gemeinsam mit seinem Zweierpartner Nico Pickert über die 1000-Meter-Distanz ebenfalls den fünften Platz. In anderer physischer Verfassung wäre sicherlich mehr drin gewesen für das Duo. Auf alle übrigen Rennen, insbesondere den C4-Start mit der Renngemeinschaft NRW, musste Jan Finkenberg schließlich nach ärztlicher Konsultation verzichten. Obwohl sie noch nicht lange mit der Leistungsgruppe des LDKC trainiert, hatte Hannah Höhmann im C 1 der weiblichen Jugend den Zwischenlauf erreicht, musste aber verletzungsbedingt passen.

Der Kanu Club Wiking war mit 25 Startern nach München gereist, von denen Torben Daetermann, wie im Vorjahr, am besten abschnitt. Daetermann gewann bei den Junioren dreimal Bronze, im C1 über 500 Meter, im C2 über 1000 Meter, zusammen mit Timo Rosenthal, sowie für das NRW-Team im C4 über 1000 Meter mit seinen Vereinskollegen Timo Rosenthal und Leonard Bals. Komplettiert wurde seine tolle Leistung mit einem vierten Platz im C1 über 1000 Meter..

Die weiteren Podestplätze erpaddelte sich das C4-Team in der Schülerklasse über 500 Meter mit Nils Daetermann sowie Luke Sieverding, Lorenz Bals und Moritz Buderus mit Platz drei, sowie im Einer-Kajak über die 2000 Meter Langstrecke Thea Winkelmann, die mit ihrem dritten Platz in der Schülerklasse die einzige Kajakmedaille für den Kanu Club errang.

Der C8 des NRW-Teams (Junioren), mit den Wikingern Nils Daetermann, Luke Sieverding, Moritz Buderus und Steuermann Martin Krämer erreichte nach einem spanenden Rennen mit dem Silber-Rang die beste Platzierung der Wikinger.

Nur um Haaresbreite verpasste der C8 in der Leistungsklasse das Podest. Gegen die mit nationaler Elite, wie Sebastian Brendel und Stefan Holtz, besetzten Boote der Konkurrenz reichte es nach einem Zielfoto-Entscheid für Stephan Breuing, Karsten Pleßmann, Erik Pleßmann, Niklas Krunke, Thomas Voßkuhl, Patrick Nübel, Leonard Bals, Andreas Schmidt und Steuermann Michael Franz knapp nur für den undankbaren vierten Rang.

 
 

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