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Moguenara springt nach London

21.05.2012 | 17:07 Uhr
Moguenara springt nach London
Augenzu und - perfekt: Sossi Moguenara vom TV Wattenscheid 01 knackte bereits die Olympia-Norm. Foto: Wolfgang Birkenstock

Sosthene Moguenara vom TV Wattenscheid 01 hat gleich bei ihrem ersten Saison-Wettkampf die wichtigste Hürde genommen: Mit 6,76 Metern knackte die 22-jährige Weitspringerin die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für die Olympischen Spiele in London.

Punktlandung gleich im ersten Versuch: Weitspringerin Sosthene Moguenara hat die Norm für die Olympischen Spiele geknackt. Beim Springer-Meeting in Garbsen sicherte sich die 22-Jährige mit 6,76 Metern den Sieg und die London-Norm, die sie um einen Zentimeter übertraf. Moguenara hatte „nur“ 6,60 Meter angepeilt und war positiv überrascht nach dem zweitbesten Wettkampf ihrer Laufbahn. „Es ist schön, wenn man die Norm im ersten Wettkampf eintüten kann“, freute sich auch TV 01-Manager Michael Huke, „dann kann man etwas entspannter in den Rest der Saison gehen – wobei sie ja noch Potenzial nach oben hat. Aber es ist schon eine Hausnummer, wenn man schon jetzt nur sieben Zentimeter unter der persönlichen Bestleistung bleibt.“

Auch von einem weiteren Olympia-Kandidaten des TV 01 gab es positive Neuigkeiten: Malte Mohr ist nach seiner Knieverletzung von Shanghai zuversichtlich, in spätestens einer Woche wieder voll ins Training einsteigen zu können: „Ich denke, dass es nur eine heftige Prellung ist, auch wenn es sehr schmerzt“, sagte er nach dem Wettkampf unter katastrophalen Bedingungen (die WAZ berichtete).

WM-Tickets für Lohmann und Huke

Auch der Nachwuchs „plant“ international: Für die U20-Weltmeisterschaft Mitte Juli in Barcelona haben Jonas Lohmann und Maurice Huke in Jena mit der 4x100 Meter-Staffel die WM-Qualifikation geschafft. Huke schaffte in 10,54 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter auch im Einzel die Norm. Und: Die Zeit war die zweitschnellste eines Wattenscheider Jugendlichen aller Zeiten. Nur Werner Bastians war vor fast 40 Jahren noch schneller.

Der EM-Norm genähert hat sich Denise Krebs. Beim Läufertag des LC Rapid Dortmund siegte sie in 4:08,55min. Weitere Siege für den TV 01 holten Lea Hilgert (100m) in 12,18 Sek., Janina Balke (200m) in 25,82 Sek. und Andreas Jenk (200m, 22,27).

Beim Meeting in Zeulenroda sorgte Esther Cremer über 200m für den einzigen Wattenscheider Sieg. In 23,51 Sek. konnte sie sich knapp gegen die Polin Marika Popowicz (23,53) und Teamkollegin Maike Dix (23,60) durchsetzen. Über 100m wurden Dix Zweite (11,70) und Christina Frewer 11,92) Vierte. Alexander Kosenkow stieg mit 10,50 Sekunden und Platz fünf in die Saison ein. Hürdensprinter David Filipowski lief in 14,05sec auf den dritten Platz.

Bischoff-Sieg in der Lohrheide

Vor der „Haustür“ erfolgreich war 800 Meter-Experte Martin Bischoff. Bei den Bezirksmeisterschaften im heimischen Lohrheidestadion setzte er sich an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste . Der Schützling von Tono Kirschbaum benötigte 1:47,24 Min. (persönliche Bestleistung) und siegte vor seinen Teamkollegen Christoph Lohse (1:49,83) und Jonas Beverungen (1:52,77). Auch Beverungen stellte eine persönliche Bestmarke auf. „Martin hat ein richtig gutes Ding abgeliefert“, meinte Coach Kirschbaum, „es gehört schon etwas dazu, so eine Zeit quasi im Alleingang anzubieten. Sein Nahziel ist nun die EM-B-Norm von 1:46,80 Min.“

Westfälischer Hindernismeister wurde Jannis Töpfer. Er benötigte für die 3.000 Meter 9:01,07 Minuten und durfte sich damit über die zweitbeste Zeit seiner Laufbahn freuen. Töpfer hatte über eine Minute Vorsprung vor dem Zweiten.

rari


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