Manndeckung gegen Hölmer fruchtet

Es wurde mit harten Bandagen gekämpft, auf beiden Seiten: Kreisläufer Lat Al-Youssef setzt sich hier durch - er hatte am Ende drei Tore auf dem Konto.
Es wurde mit harten Bandagen gekämpft, auf beiden Seiten: Kreisläufer Lat Al-Youssef setzt sich hier durch - er hatte am Ende drei Tore auf dem Konto.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool
Machbare Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag: Teutonia Riemke trennte sich gestern Abend im ersten Relegationsspiel um den Oberliga-Aufstieg mit 30:30 (13:18) von den Sportfreunden Loxten.

SV Teutonia Riemke -
Sportfreunde Loxten 30:30 (13:18)

SVT: Erzfeld, Hahn; Samija (12/5), Wild (6), Driesel (3), Al-Youssef (3), Speckamp (3), Geukes (1), Kramer (1), Weber (1), Robert, Bergermann, Marcinowski (n.e.), Werner (n.e.)

Machbare Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag: Teutonia Riemke trennte sich gestern Abend im ersten Relegationsspiel um den Oberliga-Aufstieg mit 30:30 (13:18) von den Sportfreunden Loxten.

Denn die zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit verschlief seine Mannschaft. Aus einem passablen Start mit einer 7:5-Führung wurde ein 13:18-Rückstand bis zur Pause. Ein hartes Brett, das die Riemker da bohren mussten, doch dank der Manndeckung für den unumstrittenen Top-Scorer Sebastian Hölmer, der sich eine leichte Blessur zuzog und im Rückspiel möglicherweise geschwächt ist, lief es in der Abwehr viel besser. „Tor um Tor“ habe man aufgeholt, so Trainer Timo Marcinowski, „wie die Löwen gekämpft“ und eine echte Energieleistung gezeigt. Mit dabei war auch André Bergermann, der in der Abwehr 60 Minuten lang durchspielte. Er war noch am Vorabend Kandidat in der Pro 7-Samstagabend-Show „Schlag den Raab“ gewesen und ist nur denkbar knapp an dem Gewinn von 1,5 Millionen Euro vorbei geschrammt (siehe unten).

In der Abwehr jedenfalls wuchs in der zweiten Halbzeit nicht nur Bergermann über sich hinaus, sondern die ganze Mannschaft. Torwart Sven Erzfeld bot mittlerweile eine „überragende Partie“, vorne war auf Marijo Samija und Alexander Wild (gemeinsam 18 Tore) Verlass.

„Loxten hat hier Kräfte gelassen“, hat Marcinowski zahlreiche aufreibende Eins-gegen-Eins-Situationen erkannt, die die Schiedsrichter mit ihrer recht harten Auslegung auch so durchgehen ließen.

Nun dürfen sich die Riemker auf ein emotionsgeladenes, hoch spannendes Rückspiel freuen - erneut vor einer großen Kulisse.

Bergermann scheitert bei „Schlag den Raab“ nur ganz knapp

Dieses Erlebnis wird André Bergermann nicht vergessen: Der Riemker Handballer hatte in der Samstagabend-Spielshow „Schlag den Raab“ (ProSieben) die Chance auf 1,5 Millionen Euro. Bergermann verlor zwar um 1.03 Uhr gegen den Showmaster, schwärmte aber noch gestern Vormittag vom „geilsten Erlebnis, das ich je hatte.“

Der muskelbepackte Bergermann wurde zu Beginn der Show mit riesigem Vorsprung gewählt und glänzte vor allem mit seinen Fähigkeiten in Sportspielen. So hielt er das Rennen ganz lange offen. An den Traum vom großen Geld? Daran habe Bergermann während der gesamten Show aber „nicht einmal gedacht. Das war mir in dem Moment völlig egal.“ So auch beim 14. Spiel, als ein Spielstein von Tisch zu Tisch geschnipst werden musste. Bergermann, der insgesamt einen sehr sympathischen Eindruck machte, verlor das Spiel und die Show. Der Gelsenkirchener: „Klar bist du jetzt enttäuscht, denkst die ganze Zeit darüber nach, was du hättest anders machen können.“ Wer Bergermann noch mal sehen will: Der Riemker ist morgen zu Gast in Raabs Sendung „TV Total“.

 
 

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