LDKC-Drachen schimmert silbern

Die erfolgreiche Crew des LDKC holte in Duisburg zweimal DM-Silber.
Die erfolgreiche Crew des LDKC holte in Duisburg zweimal DM-Silber.
Foto: WAZ
Einen überwältigenden Erfolg hat das Drachenboot-Team „RuhrPottBoot“ des Linden-Dahlhauser Kanu-Club bei den 2. Deutschen Drachenbootmeisterschaften nach Bochum geholt: Auf den Strecken über 200 und 500 Meter konnten die Paddler des LDKC ihre Stärken erneut ausspielen und jeweils Rang zwei und damit Silber feiern.

Einen überwältigenden Erfolg hat das Drachenboot-Team „RuhrPottBoot“ des Linden-Dahlhauser Kanu-Club bei den 2. Deutschen Drachenbootmeisterschaften nach Bochum geholt: Auf den Strecken über 200 und 500 Meter konnten die Paddler des LDKC ihre Stärken erneut ausspielen und jeweils Rang zwei und damit Silber feiern.

Der Deutsche Kanu-Verband und der Deutsche Drachenboot-Verband haben im letzten Jahr in Hamburg das Experiment gewagt, die Meisterschaften endlich gemeinsam durchzuführen. Dies hat sich in Duisburg nun wiederholt. Auf der Traditionsstrecke des DKV, dem Bertasee in Duisburg, auf dem noch am Wochenende zuvor die Weltmeister im Kanu-Rennsport ihre Wettkämpfe ausgetragen hatten, gingen nun alle Spitzenteams der Drachenboot-Szene über die Distanzen gegangen.

Am Freitag wurden die Meister in den unterschiedlichen Leistungsklassen und Besetzungen ermittelt. Den ganzen Tag über wurden die Strecken über 200 Meter von Drachen-Großbooten sowie in Kurzbooten durchpflügt worden. Vorläufe, Zwischen- und Hoffnungsläufe füllten das Programm aus, bis die Jungs vom LDKC ihren Vorlauf gegen 15.22 Uhr absolvierten: Die beste Zeit des Tages in Kurzbooten über 200 Meter wurde dabei erzielt. Gerade mal 53 Sekunden war das Ergebnis, um als Erster über die Ziellinie zu gehen. Direkt nach dem Lauf wurde die Regatta für eine halbe Stunde unterbrochen, denn ein Gewitter zog auf. Den zweiten Lauf gewannen die Titelverteidiger aus Hannover, die jedoch drei Sekunden langsamer waren als die Bochumer.

Der furiose Endlauf in dieser Königsklasse begann gegen 19.30 Uhr. Mit viel Spannung fieberten nicht nur das Team, sondern auch die zahlreichen Fans des LDKC dem Vergleich entgegen. Aus Gold wurde schließlich Silber, um zwei Zehntel Sekunden wurde der Titel verpasst, der schließlich von Hannover nach Hamburg wanderte.

Das gleiche Bild bot sich am Samstag über 500 Meter. Hier mussten sich das „Sportsteam“ aus Hamburg und das „All Sports Team“ aus Hannover im ersten Vorlauf die Kante geben. Und erneut ging das RuhrPottBoot im zweiten Lauf als Nummer eins über die Linie. Der zweite Platz im Endlauf bestätigt jedoch die Stärke des Dahlhauser Teams. Erst in diesem Jahr haben sich die Jungs zusammengetan, um nach den Karrieren im Kanu-Rennsport nun auch die Drachenboot-Szene aufzumischen. Den ersten Überraschungs-Coup hatten sie bereits im Juni gelandet, als sie über beide Strecken Westdeutsche Meister wurden.

Dies hatte die Trainer des Deutschen Kanu-Verbandes aufmerksam gemacht, die Bochumer Kanuten Benni Steinbrink und Steven Galeski wurden in den National-Kader aufgenommen. Mit durchschlagendem Erfolg, denn sie wurden vor einigen Wochen in Ungarn Weltmeister und Vize-Weltmeister.

Am kommenden Wochenende lädt der LDKC zum traditionellen „Elefantenrennen“ ein. Am Samstag (Beginn 10 Uhr) wird zudem der 3. Bochumer Drachenboot-Schulcup ausgefahren, 25 Teams haben gemeldet. Und das Highlight, die Drachenboot-Regatta mit 30 Startern unter dem Motto „Der Pott brennt“, steht am Sonntag (Beginn 10 Uhr) auf dem Programm. Die Siegerehrungen sind jeweils für 16 Uhr geplant.