Kill möchte nach Duisburg

War abgrundtief enttäuscht, als der VfL den aufstieg verpasst hatte: Laura Kill. Foto: Monika Kirsch / WAZ FotoPool
War abgrundtief enttäuscht, als der VfL den aufstieg verpasst hatte: Laura Kill. Foto: Monika Kirsch / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool

Sie gehörte zu den wenigen Spielerinnen des VfL Bochum, die erkennbar litten, als das Regionalliga-Team im entscheidenden Spiel gegen Borussia Mönchengladbach nicht nur den Sieg, sondern auch den Aufstieg in die Zweite Bundesliga verpasst hatte. Nun will Laura Kill weg, darf aber nicht. Man verweigert ihr, unter Berufung auf den laufenden Vertrag, den Wechsel zum FCR Duisburg. So wird es zumindest beim Duisburger Erstligisten kolportiert.

Kill, 18 Jahre jung und ehrgeizig, kam sozusagen - auf Drängen des Verbandes - aus der „Konkursmasse“ der SG Wattenscheid 09 zum VfL, wie andere Bochumer Spielerinnen auch. Seit drei Jahren wohnt sie in Kamen im ersten Mädcheninternat des Westfälischen Fußball-Verbandes. Ihr Leben dreht sich um Fußball und Schule, um Schule und Fußball. Duisburg wäre eine Chance gewesen für sie, sie hatte, heißt es, angeblich auch schon das Okay von Thomas Reis, der sich beim VfL um die Frauen kümmert. Doch dann kam das Veto des Klubs. Ende offen.

Verpflichtet hat der Regionalligist, der mit dem neuen Trainer Artur Matlik endlich den Sprung in die Zweite Bundesliga packen will, Daniela Ließem (Duisburg II), Janine Ganser (Lok Leipzig), Laura Hoffmann (SG Schönebeck) und Vanessa Hannig (SG Lütgendortmund). Lisa Josten aus der zweiten Mannschaft rückt auf ins Regionalliga-Team.

 
 

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