Hordels Bieschke gefällt die Verfolgerrolle besser

Muss womöglich passen: Hordels Innenverteidiger Andreas Büscher.
Muss womöglich passen: Hordels Innenverteidiger Andreas Büscher.
Foto: Klaus Pollkläsener
An der Spitze der Westfalenliga bleibt es weiter spannend. Und er Tabellenzweite TuS Hordel empfängt den SV Brackel, während Concordia Wiemelhausen beim SV Horst-Emscher antritt.

An der Spitze der Westfalenliga bleibt es weiter spannend. Und Hordel ist mittendrin. Am vergangenen Spieltag hat die DJK zwar die Tabellenführung wieder an Herne abgegeben, Trainer Marcel Bieschke kann damit aber gut leben: „Die Verfolgerrolle ist deutlich angenehmer. Wir richten den Blick auf die gesamte Saison.“ Weiter geht es am Sonntag an der Hordeler Heide gegen den SV Brackel (15 Uhr).

Gegen die Fußballer aus dem Dortmunder Osten hat die DJK in der vergangenen Saison keine guten Erfahrungen gemacht. Zu Hause sprang ein Remis, auswärts eine Niederlage heraus. „Das wollen wir diesmal besser machen“, sagt Bieschke und warnt vor dem Gegner: „Das ist eine kompakte Mannschaft, die schnell umschalten kann.“ Bislang ist der SV Brackel, der auf Platz neun steht, offensiv harmlos (10 Treffer), zuletzt gelang aber ein 3:0 gegen Mengede.

Hordel hat in der vergangenen Woche einen Punkt vom Vierten aus Marl-Sinsen mitgenommen. Für Bieschke war das „absolut in Ordnung“. Wichtig ist dem Trainer, dass die Mannschaft in Brackel „nicht ein Prozent nachlässt.“ Dafür könnte etwas rotiert werden, immerhin haben ein paar Stammspieler auch am Donnerstag im Pokal gespielt. Ein Fragezeichen steht außerdem hinter Andreas Büscher und Julian Stöhr.

Bei Concordia Wiemelhausen sitzt nach der 0:3-Heimniederlage gegen Holzwickede „der Stachel noch tief“, wie Trainer Jürgen Heipertz sagt. Umso mehr wollen die Wiemelhauser am Sonntag (14.15 Uhr) beim SV Horst-Emscher zeigen, was sie können: „Wir wollen versuchen, aus diesem Rückschlag unsere Lehren zu ziehen.“

Selbstvertrauen hat die Mannschaft aus dem Pokalauftritt in Günnigfeld gezogen, wo Heipertz auf einigen Positionen rotierte. Die „Neuen“ konnten sich beim 4:2 auszeichnen, allen voran Doppel-Torschütze Kai Vogel und Kevin Pflanz, die sich Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen können. Rotation ist ohnehin angesagt nach den Ausfällen der Innenverteidiger. Selbst Sean Falatik ist angeschlagen, vielleicht muss gegen Horst-Emscher ein Mittelfeldspieler aushelfen.

„Da müssen wir zur Not improvisieren. Wichtig ist, dass wir das Spiel annehmen. Man muss merken, dass wir die Mannschaft sind, die unbedingt gewinnen will“, fordert Heipertz. Der Gegner wird jedenfalls um jeden Zentimeter kämpfen, Horst-Emscher hat seit drei Spielen nicht mehr gewonnen und ist auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. So eine Entwicklung will die Concordia unbedingt vermeiden. Heipertz: „Wir wollen die Distanz nach unten wieder vergrößern.“

 
 

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