Hordel geht mit breiter Brust ins Derby

Die Hordeler um Torwart Kevin Kampschäfer wollen wieder siegen.
Die Hordeler um Torwart Kevin Kampschäfer wollen wieder siegen.
Foto: Dietmar Wäsche
In der Fußball-Westfalenliga setzt Concordia Wiemelhausen auf einen Heimsieg. Hordel will in Wanne gewinnen.

Beim Derby in der Mondpalast-Arena am Sonntag (15 Uhr) sind die Rollen diesmal anders als gewohnt verteilt: Als Tabellenzweiter geht Hordel als Favorit in die Partie beim DSC Wanne-Eickel, der auf Rang elf den Abstiegsplätzen nah ist. „Tabellarisch sind wir der Favorit, doch wir wissen, dass der Gegner gute Jungs hat. Wir wollen das Derby gewinnen, aber wir müssen vorsichtig sein“, sagt Co-Trainer René Ziarna.

Zu Saisonbeginn schwächelte der DSC, rutschte zeitweise sogar auf einen Abstiegsplatz ab. Vor allem die mangelnde Chancenauswertung machte den hohen Ambitionen in dieser Saison einen Strich durch die Rechnung. Mittlerweile haben sich die Wanner gefangen, sind seit vier Spielen ungeschlagen. „Wir sehen den positiven Trend, wir müssen alles reinhauen“, sagt Ziarna, der bis auf Johannes Debski alle Mann an Bord hat. Hordel hat zuletzt die Punkte zu Hause an Brackel abgegeben. Das sei abgehakt, sagt Ziarna: „Wir müssen uns für solche Spiele, wenn der Gegner so defensiv antritt, neue Ideen einfallen lassen.“

Wanne-Eickel ist aber ohnehin offensiv zu erwarten, ein idealer Gegner für Hordels Umschaltspiel. Ziarna: „Wir sind gut drauf und werden mit breiter Brust auftreten.“

Für die Concordia geht es am Sonntag gegen den Kirchhörder SC darum, sich wieder von den Abstiegsplätzen zu entfernen (15 Uhr, Glücksburger Straße). Zwar haben sich die Wiemelhauser ein gutes Polster erkämpft, nach zwei Punkten aus den letzten vier Spielen ist der Vorsprung aber auf fünf Zähler geschmolzen. „Wir müssen darum kämpfen, mit unten nichts zu tun zu haben“, fordert Trainer Jürgen Heipertz vor dem Duell gegen den direkten Tabellenkonkurrenten.

Zuletzt, beim 3:3 gegen Horst-Emscher, gab die Concordia in der zweiten Hälfte leichtfertig die Punkte ab. Heipertz: „Da haben wir eine Menge verkehrt gemacht. Am Sonntag muss der Einsatz zu 100 Prozent stimmen. Wir müssen wieder drei Punkte holen.“ Probleme bereitet die Personalsituation: Kapitän Ingo Freitag, Henning Wartala und Matthias Kaiser sind gesperrt, dazu kommen die Verletzungen der Verteidiger Felix Stahmer und Christopher Schmidt. Hoffnung machen Thiemo Höhn und Sean Falatik, die nach längeren Verletzungen wieder zur Verfügung stehen.

 
 

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