Heipertz hadert: „schlechtestes Saisonspiel“

Bruno Staudt, hier noch im VfL-Jugend-Dress, feierte sein Debüt.
Bruno Staudt, hier noch im VfL-Jugend-Dress, feierte sein Debüt.
Foto: WAZ
Wiemelhausen erspielt sich gegen Lennestadt nicht eine Torchance und verliert

FC Lennestadt -
Concordia Wiemelhausen 2:0 (0:0)

Wiemelhausen: Staudt - Köhn (46. Pflanz), Schmidt, Stahmer, Kaiser – Adinda, Leone (46. Drzymalla), Löhr, Kronies (77. Orlowski), Groß - Kleinschwärzer

Tore: 1:0 (53.), 2:0 (90. +2)

In der Neuauflage des Relegationsspiels hat Concordia Wiemelhausen diesmal gegen den FC Lennestadt den Kürzeren gezogen. Nach drei Siegen in Folge war für Trainer Jürgen Heipertz diesmal nicht nur das Ergebnis enttäuschend: „Das war unser schlechtestes Saisonspiel. Ich kann es gar nicht so richtig fassen, dass wir uns nicht eine Torchance erspielt haben.“

Zu Beginn war von dem Offensivproblem noch nichts zu ahnen. Wie schon in den letzten Spielen, übernahmen die Wiemelhauser gleich die Spielkontrolle und kombinierten gut bis zum Sechzehner – aber nicht viel weiter. Die Concordia versuchte, den Ball ins Tor zu tragen. „Wir sind vor Schönheit gestorben, wollten immer noch einen Pass mehr machen“, haderte Heipertz.

In der ersten Halbzeit hatte die Concordia die Partie trotzdem einigermaßen unter Kontrolle, nach dem Seitenwechsel aber roch Lennestadt so langsam seine Chance. „Vor allem kämpferisch war das keine gute Leistung von uns. So darf man in der Westfalenliga eigentlich nicht auftreten“, redete sich Heipertz in Rage. Die verlorenen Zweikämpfe rächten sich bald: Nach einem Ballverlust spielte Lennestadt die Concordia mit einem Doppelpass aus und vollendete zum 1:0. „Und wir standen nur wie Schuljungen daneben“, so Heipertz.

Das Bild setzte sich fort: Die Gastgeber waren zwar läuferisch und technisch unterlegen, machten das aber durch eine enorme Zweikampfstärke wieder wett. Am Ende stellte die Concordia auf Dreierkette um, warf alles nach vorne, aber auch das half nichts mehr. Im Gegenteil: Per Konter setzte Lennestadt mit dem 2:0 den Schlusspunkt.

„Ich hatte bei einigen Spielern heute das Gefühl, dass sie denken, es läuft schon von alleine“, so Heipertz: „Es hat die letzte Konsequenz gefehlt. Da ist noch viel Steigerungspotenzial bei uns.“

 
 

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