Günnigfelder Serie ist gerissen

SV Sodingen - VfB Günnigfeld 2:0 (1:0). Nach fünf Spielen ohne Niederlage musste Günnigfeld eine Niederlage hinnehmen. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben Sodingen einen offenen Schlagabtausch geliefert“, sagte Günnigfelds Trainer Thomas Baron nach packenden 90 Minuten. „Wenn das Spiel unentschieden ausgeht, sind alle zufrieden. Allerdings war uns der Schiedsrichter nicht positiv gesonnen.“

Bei seiner Kritik dachte Baron an die beiden Gegentore: „Das 1:0 fiel aus klarer Abseitsposition, auch beim zweiten Treffer hat selbst Sodingens Trainer Frank Wagener gesagt, dass er zumindest fragwürdig war. “Und er dachte an zwei nicht gegebene Strafstöße. „Nicolai Striewe und Dominik Winschewski wurden jeweils von hinten im Strafraum gefoult, der Pfiff blieb jedoch aus“, ärgerte sich Günnigfelds Coach, blickte aber auch sofort wieder auf die nächste Aufgabe - das Auswärtsspiel am Sonntag um 15 Uhr beim VfB Hilbeck. „Da wollen wir uns die Punkte wieder holen.“

Günnigfeld: Lorek – Reiser (75. J. Winschewski), Lapka, Homberger, Gruner – Zejewski, Kaczmarek, D. Winschewski, Turan – Striewe, Foth (46. Erdmann)

Tore: 1:0 (26.), 2:0 (54.).

SSV Mühlhausen - SC Weitmar 45. Aufgrund des Revierderbys zwischen Schalke und Dortmund wurde der SC Weitmar 45 zu einer Spätschicht verdonnert. Das Auswärtsspiel in Mühlhausen wird erst um 18 Uhr angestoßen. Der Elf von Trainer Axel Sundermann bietet sich die Chance, mit einem Sieg Mühlhausen in den Abstiegskampf hineinzuziehen. „Diese Gelegenheit wollen wir nutzen und alle drei Punkte mit nach Bochum bringen“, will sich Sundermann mit seinem Team nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge mit dem sechsten Saisonsieg im Abstiegskampf zurückmelden. Mit 18 Zählern auf dem Konto trennen Weitmar fünf Punkte vom rettenden Ufer.

Gute Erinnerungen ans Hinspiel

Gute Erinnerungen haben die 45er an das Hinspiel. „Damals konnten wir erstmals gewinnen. Daran wollen wir anknüpfen.“ Weitmar muss auf Marcel Sterkau (beruflich verhindert) und Tobias Kleine Rumberg (Gelbsperre) verzichten. Dafür kann sich Danny Hustert Chancen auf einen Einsatz von Beginn an ausrechnen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Benedict Siebrecht.


SC Obersprockhövel - Concordia Wiemelhausen. „Auf uns wartet ein erneutes Sechs-Punkte-Spiel“, macht Wiemelhausens Trainer Jürgen Heipertz die Bedeutung des Verfolgerduells deutlich. Mehr unter Druck stehen in den 90 Minuten allerdings die Gastgeber, die nur im Falle eines Sieges noch einmal in den Kampf um Tabellenplatz zwei eingreifen können.

Neben den im letzten Spiel verletzt ausgeschiedenen Marco Costanzino und Jan Kronies (Muskelfaserriss) sowie den Langezeitverletzten Michael Pesch (Zehbruch) und David Lenze (Knieverletzung) bangt Wiemelhausens Trainer auch um den Einsatz des angeschlagenen Maximilian Schreier (Kniebeschwerden). „Diese Ausfälle tun uns schon weh. Wir müssen alle noch enger zusammenrücken“, fordert Heipertz. Gerne verweist er auf Wiemelhausens 6:3-Erfolg beim BSV Schüren. „An diese Leistung wollen wir anknüpfen.“

 
 

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