Günnigfeld will weiter klettern

Felix Grabienski gegen Mishel Knezovic.
Felix Grabienski gegen Mishel Knezovic.
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Der VfB ist auf dem Weg nach oben, Wattenscheid Richtung Klassenerhalt, Wiemelhausen will Platz zwei verteidigen. Weitmar trifft auf Linden.

VfB Günnigfeld - Arminia Marten. Günnigfeld ist auf dem Weg nach oben. Nach zehn Punkten aus den vergangenen vier Begegnungen kletterten die Rot-Blauen in der Tabelle bis auf den achten Tabellenplatz. Damit ist Trainer Thomas Baron aber noch nicht ganz zufrieden. „Wir wollen auf dieser Erfolgswelle jetzt noch ein wenig weiter reiten und unter die Top-Sechs der Liga“, hat er das neue Saisonziel ausgegeben, nachdem die Gefahr eines Abrutschens in die Abstiegszone wohl endgültig gebannt ist: „Wir haben uns ein Punktepolster erarbeitet, da spielt es sich vor allem vom Kopf her leichter.“

Die nächste Möglichkeit, die Ambitionen zu unterstreichen, bietet sich am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen Arminia Marten. Personell gibt es an der Kirchstraße jedenfalls keine Sorgen. Timo Foth und Marco Gruner sind wieder einsatzfähig, Julian Winschewski nach Gelbsperre spielberechtigt. Somit hat Baron nach dem jüngsten 3:1-Sieg über den VfL Kemminghausen weitere personelle und damit auch vermehrte taktische Alternativen. Nicht für die Startelf in Betracht kommt allerdings Timo Erdmann. „Bei Timo werden wir nach seiner langen Pause nichts überstürzen und wollen ihn langsam aufbauen“, stellt Baron klar.

SW Wattenscheid 08 – TuS Heven. Vor Heimspielen gegen den Tabellenletzten machen sich die meisten Trainer Sorgen um die Motivation ihrer Mannschaft. Nicht so 08-Trainer Manfred Behrendt. „Jeder von und kann die Tabelle lesen. Wir werden Heven mit Sicherheit nicht unterschätzen“, so SW 08-Coach Manfred Behrendt.

Mit einem Heimsieg könnten die Wattenscheider einen mitentscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. „Deshalb zählen für uns nur drei Punkte. Die sind enorm wichtig. Mit einem Sieg könnten wir auch in der Tabelle deutlich klettern.“ Nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen wollen die 08er nun weiteres Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben sammeln. Doch bevor es so weit ist, fordert Behrendt 90 Minuten konzentrierte Arbeit: „Wir müssen Sonntag ab 15 Uhr unsere Hausaufgaben machen!“

Personell sind ihm allerdings die Hände gebunden. Mit Rouven Strehlau, Dominique Wassi und Ugur Al sind drei Spieler gesperrt. Dafür rücken Felix Grabienski und Frederic Osei-Assibey in Verteidigung. Die Wassi-Rolle im defensiven Mittelfeld soll Elchekif Majid ausfüllen.

Concordia Wiemelhausen - Hombrucher SV. Das spielfreie Osterwochenende nutzte der Tabellenzweite aus Wiemelhausen, um die Akkus vor dem Saisonendspurt wieder aufzuladen. Schließlich will das Team von Trainer Jürgen Heipertz den zweiten Tabellenplatz nach Möglichkeit bis zum Saisonende verteidigen. „Auf uns warten zehn Spiele in neun harten Wochen“, sieht Heipertz sein Team vor einem Kraftakt.

Christopher Schmidt, Marco Costanzino, Pascal Groß und Leo Winkel haben nach ihren kleineren und größeren Blessuren und Krankheiten wieder komplett den Anschluss an die Mannschaft gefunden und sind deshalb am Sonntag ab 15 Uhr auch wieder ernsthafte Alternativen für die Anfangsformation. Allerdings hat Wiemelhausens Trainer auf der anderen Seite nur wenige Gründe, die Startelf nach dem 6:3-Erfolg beim BSV Schüren zu verändern.

„An diese Leistung wollen wir im Heimspiel gegen Hombruch anknüpfen. Die drei Punkte sollen in Wiemelhausen bleiben, ansonsten wäre der letzte Sieg kaum etwas wert“, setzt Heipertz auf einen Heimerfolg. Zumal Concordia im Hinspiel Hombruch unterlag. „Nicht nur deshalb sind wir gewarnt und haben Respekt. Hombruch steht zurecht in der oberen Tabellenhälfte. Es wird auf die Einstellung ankommen, ob wir weitere Punkte einsammeln können“, so Heipertz abschließend.

Weitmar 45 – CSV SF Linden. Das Derby zwischen Weitmar 45 und dem CSV Linden wird am Sonntag um 15 Uhr am Waldschlößchen angepfiffen. Zwar liegen zwischen den beiden Teams zwölf Plätze und 20 Punkte, den leistungsmäßigen Abstand haben die 45er aber verringert.

Erst am vergangenen Sonntag endete für Weitmar mit der 1:2-Niederlage beim SV Sodingen eine Erfolgsserie, die sechs Spiele dauerte. „Wir haben uns geärgert, aber unserem Selbstvertrauen hat sie nicht geschadet“, ist sich Weitmars Trainer Axel Sundermann sicher. In Herne sah er den einen oder anderen individuellen Fehler zu viel und machte zudem Schwächen im Offensivspiel aus. „In beiden Dingen müssen wir uns wieder verbessern. Gegen den extrem spielstarken CSV geht es für uns im Abstiegskampf um Bonuspunkte. Und die wollen wir“, so Sundermann. Milan Sahlmen und Jahan Heidari stehen wieder zur Verfügung. Ein Fragezeichen steht hinter Dennis Hubert nach einer Zahn-OP, Benedict Siebrecht fällt aus.

Lindens Trainer Frank Benatelli geht die Aufgabe mit Respekt an. „Es liegt an uns, das Spiel in die richtige Bahn zu lenken“, so der Ex-Profi des VfL, der im Übrigen mit Axel Sundermann niemals gemeinsam im blau-weißen VfL-Trikot auflief: „Sieht man einmal von einigen Spielen in der Traditionsmannschaft ab.“ Heute tauschen sich die beiden regelmäßig über die Stärken und Schwächen der anderen Landesligateams aus. In dieser Woche gab es aber keinen Kontakt. Verzichten muss Benatelli auf die verletzten Flavio de Souza und David Perez. Auch Martin Brzezinski ist nach zweiwöchiger Trainingspause keine ernsthafte Alternative.

 
 

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