Ginczek mit Hattrick gegen Hombruch

„Erleichtert“, entgegnete Marco Rudnik auf die Frage, wie er sich nach dem 4:2 (1:0)-Erfolg seiner DJK TuS Hordel gegen Hombruch fühle, sei „das falsche Wort. Aber ich nehme mit, dass die Mannschaft sich doch hat an der Ehre packen lassen nach den letzten zwei Wochen.“

Gegen den Westfalenliga-Vorletzten waren die Grün-Weißen gut in die Partie gekommen und legten einen engagierteren, „deutlich besseren Auftritt“ als zuletzt auf den heimischen Rasen, so Rudnik, der jedoch relativierte: „Das war trotzdem noch nicht so, wie wir es gern hätten.“ Immerhin aber hat Hordel jetzt ergebnistechnisch die Kurve gekriegt. Nach dem 1:0 von Dawid Ginczek per Kopfball (27.) verpassten die Hordeler es, frühzeitig ein Tor nachzulegen, sodass Hombruch nach zwei individuellen Aussetzern auf einmal mit 2:1 führte.

Das nächste Negativerlebnis drohte, doch „wir sind dann noch mal etwas druckvoller geworden“, so Rudnik, „und haben endlich vertikal gespielt.“ Der Lohn dafür: Ginczek, der mit dem 2:2 und 3:2 einen Hattrick markierte sowie Philipp Dragicevic stellten den Endstand her.

DJK TuS Hordel - Hombrucher SV4:2 (1:0)
DJK: Kampschäfer - Helfer, Stöhr, Misawa, Severich - Barrera (88. Bakenecker), P. Rudolph - Berlinski, Iohara, Dragicevic (90. Dragicevic) - Ginczek
Tore: 1:0 Ginczek (27.), 1:1 (59.), 1:2 (68.), 2:2, 3:2 Ginczek (73., 82.), 4:2 Dragicevic (89.)

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