Germania Bochum-West sehnt sich nach Stabilität

Die magische 50-Punkte-Marke konnte Concordia Wiemelhausen II in der vergangenen Saison knacken. Punktgleich mit SV Germania Bochum-West haben die Wiemelhausener die Saison hinter dem Quintett der Aufstiegskandidaten beendet und können damit sicherlich einen Erfolg feiern.

Daniel Oelmann und seine Mannschaft verbrachten nur einen Spieltag auf dem zwölften Platz und positionierten sich ansonsten stets im sicheren Mittelfeld der Tabelle. Das Jahr in der Kreisliga A1 war allerdings nur ein kurzer Ausflug, in der kommenden Saison spielt Concordia Wiemelhausen II wieder in der Nachbarliga, der A2, und kann sich damit auf einige Derbies im Bochumer Süden freuen. Dann setzen Coach Oelmann und der Sportliche Leiter Manfred Stopienski vor allem auf die Wiemelhausener Jugend: Gleich sechs neue Spieler sind Eigengewächse der Concordia - auch das ist ein Zeichen dafür, dass der Klub in jeder Hinsicht wächst und gedeiht.

Die punktgleiche Mannschaft von Germania Bochum-West zeigte in der vergangenen Saison zwei völlig unterschiedliche Gesichter, was auch der Tabellenvergleich zeigt. Die Hinrunde hat der Klub als Tabellenvierter beendet, war stets unter den fünf besten Mannschaften platziert und wurde schon als Überraschungsmannschaft der Saison gehandelt. Nach der Winterpause aber kam Germania jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, weshalb Trainer Dominic Jacobi auch nüchtern feststellt: „Die Hinrunde war top, die Rückrunde zum Vergessen.“

Bei kaum einem anderen Klub klafften die Leistungen und in der Folge auch die Ergebnisse so stark auseinander. In der Rückserie holte Germania ganze 18 Punkte weniger, dementsprechend platzte der Traum der Top-Platzierung schnell. Dies lag wohl auch den schweren Verletzungen der Leistungsträger Lucas Schwätzer und Dennis Ponizy. „Nach dem Winter war relativ schnell die Luft raus“, sagt Jacobi. Dennoch ist der siebte Platz als Erfolg zu werten, schließlich kämpfte Germania noch in der vorherigen Saison gegen den Abstieg. Trainer Jacobi wünscht sich für die kommende Saison mehr Stabilität: „Wir wollen versuchen, eine gute Hinrunde zu spielen und auch in der Rückserie konstant aufzutreten.“

 
 

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