„Gänsehaut“ beim Gedanken an die Vogalonga

Wer schon mal einen (Halb-)Marathon hinter sich gebracht hat, wird dieses Gefühl kennen: All’ die Schinderei ist beim Zieleinlauf für einen kurzen Moment vergessen, weil das Publikum die Läufer quasi über die Ziellinie trägt. Auch der LDKC-Vorsitzende Ralf Höfgen kennt das, denn beim traditionellen Drachenboot-Event „Vogalonga“ in Venedig verspürte er nach 32 Kilometern ebenfalls dieses Gänsehaut-Gefühl. „Vor zwei Jahren habe ich ein Boot als Steuermann durch die Lagune gebracht“, sagt der 63-Jährige: „Und wenn man dann am Ende in den Canale Grande einfährt, ist das schon beeindruckend.“

Es passt zum Leitbild des Vereins, dass die Vogalonga einen großen Stellenwert hat. Auch in diesem Jahr werden über Pfingsten gut 50 Paddler nach Italien fahren. „Da geht es nicht um Zeiten oder um Training, sondern um Vergnügen“, so Höfgen. Klar also, dass auch massig Sightseeing auf dem Programm steht, denn „das soziale Gefüge muss bei uns im Vordergrund stehen. Dadurch werden viele Kontakte geknüpft, der Zusammenhalt wird gestärkt“, sagt der Vorsitzende.

Zuletzt hat der Klub in Zusammenarbeit mit einem der kooperativen Nachbarn, der Ruhrlandbühne, ein Osterfeuer ausgerichtet, es kamen gut 250 Leute. „Es war ein sehr gemütliches Beisammensein“, so Höfgen – gut 30 Minuten nach Mitternacht erst hatten sich auch die Letzten auf den Heimweg gemacht.

Die Drachenboote beim LDKC können übrigens im Fun-, Sport-Fun- und höheren Leistungsbereich gefahren werden, dementsprechend mehr oder weniger häufig gibt es auch Trainingseinheiten.

 
 

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