Erleichterung bei Teutonia Riemke

Teutonia Riemke – HSV Plettenberg/Werdohl 37:31 (16:13). „Es war genau das, was man sich als Trainer vorstellt“, sagte Markus Hinz nach dem Heimsieg seiner Riemker Verbandsliga-Handballer. Damit verschafften sich die Bochumer etwas Abstand zu den unteren Tabellenrängen und stehen mit 7:11 Punkten auf den elften Platz. „Von Beginn an hat die Mannschaft eine ganz andere Körpersprache gezeigt. Der Wille das Spiel zu gewinnen war deutlich zu erkennen“, schilderte Hinz. Sein Team startete zudem hervorragend und lag nach acht Minuten mit 6:3 in Front.

Diese Führung baute die Teutonia bis zur 15. Spielminute sogar auf 11:5 aus, das war die Grundlage für den ungefährdeten Erfolg. „Die Abwehr stand gut, wir hatten Plettenberg im Griff“, so der Coach, der in der kompletten Partie zudem nur vier technische Fehler bei seinen Spielern ausmachen konnte.

Andreas Driesel machte alles klar

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Gäste zwar noch einmal auf 18:18 (35.) heran, doch fortan zogen die Hausherren davon und bauten ihren Vorsprung immer weiter aus. In der 53. Minute markierte ein ganz stark aufspielender Andreas Driesel, der sich nicht einen Fehlwurf leistete, das 36:26 und entschied die Partie vorzeitig. „Unsere Chancenverwertung war wirklich gut, auch die Dynamik hat gestimmt“, lobte Hinz seine Spieler. Daher machte es auch nicht viel aus, dass die Teutonia in den letzten Minuten etwas nachließ, so dass die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. „Auf dieser Leistung dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen, sondern müssen darauf aufbauen“, sagte Hinz, war für den Moment aber erst einmal erleichtert und zufrieden mit dem wichtigen Erfolg.

Teutonia Riemke: Rietdorf, Hahn; Braithwaite (3), Wild (2), Geukes (5), Aufermann (4/3), T.Kramer (8), Lüning (4), Kogel, Segatz, Driesel (11), Maas

Teutonia Riemke – VfL Brambauer 30:28 (14:13). Wichtige Zähler, die ersten in der heimischen Halle, holten auch die Riemker Verbandsligafrauen. Damit verschafften auch sie sich Luft auf die Abstiegsplätze und haben nun vier Punkte Vorsprung. „Die Vorbereitung auf das Spiel hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagte Riemkes Trainer Rolf Albus. Von Beginn an war es eine enge Partie, in der die Führung stets hin und her wechselte, sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. „Brambauer hat uns das Leben teilweise etwas schwer gemacht“, meinte Albus, der jedoch eine engagierte Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang sah.

In Unterzahl den Ausgleich erzielt

Im zweiten Spielabschnitt ging es weiter wie zuvor, bis zur 51. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führten die Lüner Gäste mit 26:24 und die Riemker Frauen kassierten eine Zeitstrafe. Eine kitzelige Situation. „In Unterzahl haben wir dann aber zwei Treffer hintereinander und auch den Ausgleich erzielt“, sagte Albus. Nach dem 28:28 in der 55. Minute passierte seitens Brambauer jedoch nicht mehr viel. Durch die Treffer von Hannah Trippe und Annika Albus entschieden die Riemkerinnen das Spiel in den letzten fünf Minuten für sich. Albus: „S müssen wir jetzt weiter machen.“

Teutonia Riemke: Dietrich; Fleckstein (2), K.Franz, Nievel (2), Wozniak (6), Kuhn (4/1), S. Franz (1), Gerlach (1), Albus (2), Migat (4), Trippe (3), Kost (5)

 
 

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