Duell um die Vizemeisterschaft am Lewacker

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CSV SF Linden – Concordia Wiemelhausen. Am Lindener Lewacker wird am Sonntag um 15 Uhr das wohl entscheidende Meisterschaftsspiel um Tabellenplatz zwei zwischen dem Tabellendritten CSV SF Linden und dem Tabellenzweiten Concordia Wiemelhausen angepfiffen. Sollte aus der Regionalliga nur der TuS Erndtebrück als einziger westfälischer Vertreter in die Oberliga absteigen und gleichzeitig Regionalliga-Meister SF Lotte in die 3. Liga aufstiegen, würden die vier Landesliga-Vizemeister direkt in die Westfalenliga aufsteigen. Selbst wenn Lotte nicht in Liga drei aufsteigt, werden in einer Aufstiegsrunde drei Aufsteiger aus den vier Vizemeistern ermittelt.

Mit einem Sieg könnte Wiemelhausen den zweiten Tabellenplatz rein rechnerisch absichern. Allerdings hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Heipertz keine guten Erinnerungen an die jüngsten Vergleiche mit der Benatelli-Elf. Das Hinspiel gewann Linden, im Pokal kassierte Concordia gar eine richtige Klatsche. Dementsprechend hebt Uwe Gottschling, Wiemelhausens Sportlicher Leiter, warnend den Zeigefinger: „Linden hat eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir aber fahren mit breiter Brust nach Linden und haben nichts zu verlieren.“ Fraglich noch, mit welchem Personal die Rot-Weißen auflaufen können. Neben den Langzeitverletzten bangt Heipertz um die Einsätze von Pascal Groß und Patrick Drzymalla.

Nicht besser sieht es auf Lindener Seite aus, die auf gleich vier gesperrte Akteure verzichten müssen. David Perez und Flavio de Souza sind nach ihrer 5. Gelben Karte ebenso zum Zusehen verdammt wie die Rotsünder Lars Rösner und Burak Akyürek. „Da stellt sich die Mannschaft eigentlich von alleine auf“, macht Co-Trainer Thorsten Sievert die fehlenden personellen Alternativen deutlich. Dennoch fordert er eine bessere Leistung als am vergangenen Sonntag beim 2:4 in Wanne: „Diese Schmach wollen wir vergessen machen und eine bessere Leistung anbieten.“

 
 

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