DSV-Auswahl reist nicht nach San Diego

Katrin Dierolf reiste zum Turnierabschluss an, konnte aber nichts mehr ausrichten. Foto: Winfried Labus
Katrin Dierolf reiste zum Turnierabschluss an, konnte aber nichts mehr ausrichten. Foto: Winfried Labus
Foto: Winfried Labus / FotoPool

Im zweiten Vorrunden-Turnier der Weltliga der Wasserballerinnen im sizilianischen Messina schrammte das deutsche Nationalteam ein weiteres Mal an der Endrunde, die in San Diego ausgetragen wird, vorbei.

Zum Auftakt in der süditalienischen Hafenstadt hatte die Mannschaft von Bundestrainer René Reimann - wie schon in der Vorwoche - die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeberinnen bezwingen können. Im Tor spielte erneut Blau-Weiß-Schlussfrau Svea Jägersberg. Mit sieben Treffern von Bochum-Centerin Monika Kruszona erreichte das Ergebnis beim 20:16-Erfolg beinahe Handballformat.

Chancenlos war die deutsche Auswahl, bei der in der zweiten Runde berufsbedingt Hanna Hanholz und Katrin Dierolf vom Serienmeister Blau-Weiß Bochum fehlten, anschließend gegen Europameister Russland (9:18). Die Chance auf den Finaleinzug vergab das DSV-Team dann durch eine denkbar knappe 7:8-Niederlage gegen Großbritannien. Dabei gaben die Wasserballerinnen nach zwei Toren der Bochumerin Lina Rohe einen 6:5-Vorsprung im Schlussabschnitt noch aus der Hand.

Die Engländerinnen, vor Jahren noch ein unbeschriebenes Blatt im Wasserball, konnten dagegen ihre Fortschritte unter Beweis stellen; seit Jahren wird dort kontinuierlich gearbeitet, um eine starke Formation für die Olympischen Spiele 2012 im eigenen Land zu stellen.

Zum Turnierabschluss, nun mit der eingeflogenen Bochumer Spielmacherin Dierolf, lieferte sich das Team noch einmal einen spannenden Vergleich mit den Ungarinnen, der am Ende mit 13:15 verloren ging. So reichte der dritte Gruppenplatz (10 Punkte) wie in den Vorjahren nicht zum Weiterkommen.

 
 

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