Concordia will in die Endrunde - ohne Arroganz

Post Altenbochum (blaue Trikots) richtet diesmal das Vorrundenturnier in Mitte aus. Hier eine Szene aus dem Spiel gegen den TuS Querenburg vor einem Jahr.
Post Altenbochum (blaue Trikots) richtet diesmal das Vorrundenturnier in Mitte aus. Hier eine Szene aus dem Spiel gegen den TuS Querenburg vor einem Jahr.
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
In der Sporthalle an der Markstraße wird am Samstag um den Einzug in die Endrunde der diesjährigen „SparkassenMasters“ gekickt. Ab 14 Uhr rollt der Ball in der Halle.

In der Sporthalle an der Markstraße wird am morgigen Samstag um den Einzug in die Endrunde der diesjährigen „SparkassenMasters“ gekickt. Ab 14 Uhr rollt der Ball in der Halle. Insgesamt neun Teams fiebern den begehrten zwei Finaltickets entgegen. Und wie in den letzten Jahren, sind die Favoritenrollen im Bezirk Bochum-Süd recht deutlich verteilt.

In der Gruppe A dürfte der Landesliga-Aufsteiger und Finalteilnehmer des Vorjahres, Concordia Wiemelhausen, von den unterklassigen Gegnern wenig zu befürchten haben: Neben den beiden A-Ligisten DJK RW Markania Bochum und TuS Querenburg trifft das Team von Concordia-Coach Jürgen Heipertz auf die beiden B-Ligisten AFC Bochum und den FC Azadi.

„Unser Ziel ist die Endrunde. Wir dürfen aber nicht arrogant auftreten und sollten jedes Team sehr ernst nehmen“, sagt der Sportliche Leiter der Concordia, Uwe Gottschling, der auch in diesem Jahr in der Halle die Urlaubsvertretung für Heipertz übernehmen wird. Weil Gottschling kein Risiko eingehen will, werden nicht alle Spieler des Landesligisten aufs Parkett gehen: Henning Wartala, Max Schreier und auch Rene Löhr gehören nicht zum Hallenaufgebot.

In der Gruppe B ist der Bezirksligist und Ausrichter der Vorrunde im Süden, SC Post Altenbochum, der klare Favorit. Das Team von Trainer Frank Rinklake und „Co“ Ivica Dzolan trifft auf die beiden A-Ligisten RW Stiepel und SF Altenbochum sowie den C-Ligisten SV Steinkuhl. „Der Spaß steht im Vordergrund. Wir hoffen auf viele Zuschauer und einen verletzungsfreien Turniertag“, sagt Dzolan. Auch er wird auf einige Stammspieler verzichten: Sven Scheffler, Hubertus Thiers und Marvin Diekötter werden nicht auflaufen. „Wir nehmen die mit, die richtig Bock auf die Halle haben. Einige Spieler wollten gerne pausieren“, erklärt Dzolan.

Erstmals zwölf Teilnehmer im Osten

Alles neu im Bochumer Osten: Erstmalig beträgt das Teilnehmerfeld beim Vorrundenturnier Am Lohring, das am Samstag über die Bühne geht (Beginn: 12 Uhr, Finale: 18.45 Uhr), zwölf Mannschaften. Das hat nicht nur zur Folge, dass es in diesem Jahr drei Vorrundengruppen gibt, sondern auch, dass sich zum ersten Mal neben den beiden Finalisten auch der Drittplatzierte des Ostturniers für das Sparkassen-Masters in der Rundsporthalle qualifiziert.

In der Gruppe A geht A-Kreisligist SV Langendreer 04 als Favorit ins Rennen. 04-Coach Thomas Holz hätte gegen eine Wiederholung der Leistung aus dem letzten Jahr, als man zusammen mit dem Werner SV Bochum das Finalticket buchte, nichts einzuwenden. Der Trainer blickt der Angelegenheit jedoch gelassen entgegen. Wichtig sei vor allen Dingen, dass „sich niemand verletzt“ und die Mannschaft „ein bisschen Spaß“ habe: „Und dann wollen wir mal gucken, was dabei herauskommt.“ Gegner in der Vorrunde sind neben C-Ligist RW Langendreer auch der Ausrichter BV Langendreer 07 sowie der SC Werne 02 aus der Kreisliga B.

Der TuS Kaltehardt hat dieses Jahr nicht nur in der Gruppe B die Favoritenrolle inne, nach dem Aufstieg in die Bezirksliga im vergangenen Sommer ist die Elf von Björn Sperber nunmehr gar das klassenhöchste Team im Bochumer Osten und damit der Top-Kandidat auf das Endspiel im Bochumer Osten. Gegen die B-Ligisten LFC Laer 06 und CF Kurdistan sowie den FC Italia aus der Kreisliga C ist ein Weiterkommen in die Zwischenrunde, die den Halbfinals sowie den Finalspielen vorgeschaltet ist, demnach absolut Pflicht.

In Gruppe C führt kein Weg am WSV Bochum 06 vorbei. Die Werner, seit Jahren Dauergast beim Masters, wollen sich auch dieses Jahr in einer Gruppe mit dem VfB Langendreerholz, SuS Wilhelmshöhe (beide Kreisliga B) und dem ESV Langendreer-West (Kreisliga C) keine Blöße geben.

 
 

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