Concordia ohne Startschwierigkeiten

Jubel nach dem ersten Treffer für Concordia Wiemelhausen von Pascal Groß.
Jubel nach dem ersten Treffer für Concordia Wiemelhausen von Pascal Groß.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Wanne 11 startet Concordia Wiemelhausen in die Restrunde, der CSV SF Linden musste sich erneut mit einem 0:0 begnügen.

Concordia Wiemelhausen - SV Wanne 11 3:0 (2:0). „Wir sind jetzt einfach erst einmal froh, dass wir unser erstes Spiel gewonnen haben“, sah Concordias Trainer Jürgen Heipertz nicht nur drei Tore, sondern auch einen starken Auftritt seines Teams.

Von Beginn an setzte Concordia die Gäste mit aggressivem Forechecking unter Druck. Noch nicht einmal 120 Sekunden waren absolviert, da traf Pascal Groß, der diesmal als „falsche 9“ auflief, nach Rückpass von Ivo Kleinschwärzer zur 1:0-Führung. Zwei Minuten später Glück für die Heipertz-Schützlinge, als ein Freistoß der Wanner nur an den Pfosten klatschte. Aber nur drei Minuten später durften die Rot-Weißen erneut jubeln. Nach Vorarbeit von Marco Costanzino erhöhte Ivo Kleinschwärzer auf 2:0.

Eine frühe Vorentscheidung, auch wenn sich Wanne gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal wehrte. Matthias Kaiser war jedoch ein umsichtiger Abwehrorganisator und mit Wiemelhausens Defensive jederzeit Herr der Lage. Auf der Gegenseite gaben sich große Räume für die Heipertz-Schützlinge. Einen schön ausgespielten Konter nutzte Pascal Groß nach Rückpass von Marco Costanzino zum 3:0. „Das war natürlich die endgültige Entscheidung“, durfte Heipertz eine ruhige Schlussphase erleben. Besonders erfreulich: Nach langer Verletzungspause feierte Jan Kronies sein Comeback.

Concordia Wiemelhausen: Klüppel, Leone, Falatik, Costanzino, Freitag, Kleinschwärzer (78. Pesch), Wartala (76. Winkel), Groß, Kerstiens, Kaiser, M. Schreier (62. Kronies).

Tore: 1:0 Groß (2.), 2:0 Kleinschwärzer (7.), 3:0 Groß (72.).

SC Obersprockhövel - CSV SF Linden 0:0. Auch die zweite Begegnung im Jahr 2016 endete nach 90 Minuten für den CSV Linden torlos.

„Wenn du ein Spiel schon nicht gewinnst, darfst du eben auf gar keinen Fall verlieren“, konnte CSV-Trainer Frank Benatelli sich mit dem Punkt durchaus anfreunden. In den ersten 45 Minute dominierte der CSV das Geschehen, fand aber gegen die defensiv eingestellten Gastgeber keine Mittel, die dichte Offensive zu knacken. So sahen die Zuschauer die erste torgefährliche Aktion erst in der 46. Minute. Allerdings schoss Burak Akyürek das Leder über den Querbalken.

Obersprockhövel spielte nun mehr mit und setzte Linden in einer Drangphase auch rund zehn Minuten unter Druck. Mit der Hereinnahme von Lars Rösener, einem von gerade einmal zwei Ersatzspielern, beendete Benatelli diese Phase wieder. Beide Mannschaften konnten bis in die Schlussphase dann keine Torgefahr mehr entwickeln.

CSV SF Linden: Kapfer, Pflanz, Pemöller, Lekic, Lopez - Martinez, Bauer (70. Rösner), Adinda-Ougba, De Souza - Mohedano (55. Kaftar), Akyürek.

Tore: Fehlanzeige.

 
 

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