Concordia macht’s noch einmal

Feierten ausgelassen den sensationellen 3:1-Achtelfinalerfolg gegen den SC Wiedenbrück: Die siegreichen Spieler der Concordia.
Feierten ausgelassen den sensationellen 3:1-Achtelfinalerfolg gegen den SC Wiedenbrück: Die siegreichen Spieler der Concordia.
Foto: WAZ-FotoPool
Wiemelhausen wirft Wiedenbrück mit 3:1 aus dem Pokal. Im Viertelfinale wartet mit Lotte der nächste Regionalligist auf die Heipertz-Elf

Concordia Wiemelhausen - SC Wiedenbrück 3:1 (2:1). Der Jubel der Concordia wollte nach dem sensationellen 3:1-Achtelfinalerfolg über den Regionalligisten SC Wiedenbrück kein Ende finden. Ausgelassen feierten die Sieger den Einzug ins Viertelfinale des Verbandspokals und beschallten die Fankurve mit „So sehen Sieger aus, so sehen Sieger aus.“

So unvorstellbar es auch klingen mag: Der Bezirksliga-Spitzenreiter aus Wiemelhausen hat Wiedenbrück absolut verdient aus dem Pokal geworfen. Der Klassenunterschied war, wie schon in der vorangegangenen Pokalpartie gegen den Regionalligisten Wattenscheid 09, kaum zu erkennen. Im Viertelfinale wartet nun mit SF Lotte der dritte Regionalligist auf die glorreichen Sieger.

„Wir sind mit einer sagenhaften mannschaftlichen Geschlossenheit aufgetreten. Es war ein absolut verdienter Sieg“, sagte der Coach der in dieser Saison noch ungeschlagenen Concordia, Jürgen Heipertz. Von der ersten Minute an spielten die Gastgeber mit offenem Visier: Kapitän Michael Siemienowski nutzte seinen ersten Ballkontakt, um die Defensive der Gäste zu prüfen. Nur kurze Zeit später war es wieder Siemienowski, der mit einem starken Pass die erste Torchance vorbereitete. Der Schuss von Patrick Drzymalla wurde jedoch von Wiedenbrücks Defensivspieler Sebastian Sumelka abgewehrt.

Zwar versuchten nun auch die Gäste eigene Akzente zu setzen, die oftmals nur halbherzig ausgespielten Angriffe stellten die sehr sicher stehende Viererkette der Concordia jedoch nicht vor ernsthafte Probleme. Für den ersten Streich sorgte schließlich Gerrit Wißfeld, der nach einer einstudierten Freistoßvariante von Ingo Freitag in Szene gesetzt wurde und gekonnt verwandelte. Wiedenbrück hatte in der Folge zwar mehr Ballbesitz, die Mannschaft von SC-Trainer Ali Beckstedde fand jedoch weiterhin kein Mittel gegen die Defensive der Concordia. Der Ausgleich fiel folgerichtig überraschend. Die Wiemelhausener agierten bei einem Freistoß der Wiedenbrücker zu passiv: Kamil Bednarski egalisierte per Kopf.

Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Ingo Freitag versenkte einen berechtigten Strafstoß im Netz der Gäste und brachte sein Team damit wieder in Front. Kurz nach der Pause verlor SC-Spieler Jure Colak die Behherrschung, beleidigte Concordias Sportlichen Leiter Uwe Gottschling und wurde des Platzes verwiesen. Dennoch warf Wiedenbrück noch einmal alles nach vorne, der Regionalligist scheiterte jedoch am starken Schlussmann der Concordia, Falk Klüppel.

Alles klar in der Nachspielzeit machte schließlich Kamil Kokoschka mit seinem Treffer zum 3:1.

Tore: 1:0 Wißfeld (33.), 1:1 (43.), 2:1 Freitag (45.+2), 3:1 Kokoschka (90.+2)

Conc: Klüppel - Ruhe, Löhr, Impellizzeri, Wilhelm (70. Kokoschka), Freitag, Siemienowski (89. Kronies), Wißfeld, Kerstiens, Hammernick, Drzymalla (67. Winkel)

SC: Hölscher (38. Hahnemann) - Sumelka (46. Kotuljac), Wassey, Volkmer, Strickmann, Bednarski, Rogowski, Zech, Puhl (83. Loose), Lauretta, Colak

 
 

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