Concordia holt sich den Pokal

So sehen Sieger aus: Concordia Wiemelhausen mit Gratulantin Resi Graf.
So sehen Sieger aus: Concordia Wiemelhausen mit Gratulantin Resi Graf.
Foto: FUNKE Foto Services
Concordia Wiemelhausen hat sich im Finale gegen den SC Weitmar 45 durchgesetzt und im Neunmeter-Schießen die Hallenkreismeisterschaft mit 10:9 für sich entschieden.

Concordia Wiemelhausen scheint nicht aufzuhalten zu sein: Niederlagenlos hat der Bezirksliga-Spitzenreiter die erste Saisonhälfte beendet, nun holte sich die Mannschaft bei der Hallenkreismeisterschaft den Titel und handelte sich im Turnierverlauf nur eine einzige Niederlage - gegen den SV Herbede - ein. Uwe Gottschling (Sportlicher Leiter), der den urlaubenden Trainer Jürgen Heipertz vertrat: „Das ist unser bislang größer Erfolg und gibt uns sicher noch einen Schub für die am Dienstag beginnende Vorbereitung.“

Allerdings waren sage und schreibe 20 Neunmeter nötig, um im Finale gegen den SC Weitmar 45 mit 10:9 die Oberhand zu behalten. Ingo Freitag hatte die Concordia in der regulären Spielzeit in Führung geschossen, Marco Costanzino aber neun Sekunden vor Schluss den vom Weitmarer Anhang umjubelten Ausgleich erzielt. Als schließlich Wiemelhausens Schlussmann Falk Klüppel, der anschließend als bester Torwart ausgezeichnet wurde, gegen Patrick Lohmann pariert hatte - gehörte der 1000-Euro-Scheck der Concordia. 45-Trainer Axel Sundermann nahm’s gelassen hin, zumal auch Weitmar nun, so der Ex-Profi, „mit einem Erfolgserlebnis in die Saison starten“ kann.

Das gilt uneingeschränkt auch für Phönix Bochum. Dank eines Wnuk-Festivals, Timo und Daniel Wnuk erzielten je zwei Treffer, ließ das Team von Norbert Sikora dem SC Post Altenbochum beim 5:2-Erfolg keine Chance und belegte Rang drei nach einem fulminanten „kleinen Finale“; nur muss man allerdings sagen, weil das Aus im Halbfinale gegen den SC Weitmar 45 unglücklich per Neunmeter-Schießen zustande kam und Phönix zuvor in der Gruppenphase alle vier Spiele - zumeist deutlich - gewonnen hatte. „Wir haben regulär nicht ein Spiel verloren und guten Fußball gespielt Wenn man da nicht zufrieden ist, weiß ich es auch nicht. Ich bin jedenfalls superstolz auf die Mannschaft“, sagte Sikora anschließend.

Der spätere Sieger Concordia Wiemelhausen war mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den SC Post Altenbochum ins Finale eingezogen. Niklas Musial erzielte den entscheidenden Treffer, Falk Klüppel verhinderte gegen Robin Stetzka den möglichen Ausgleich.

Ab den Halbfinals war die Veranstaltung eine rein Bochumer Angelegenheit. Die höherklassigen Teams aus den Nachbarstädten hatten sich allesamt bereits in der Gruppenphase verabschiedet. Weder der Westfalenligist TuS Heven, gerade noch Wittener Stadtmeister geworden, noch die Landesligisten SV Herbede und Hedefspor Hattingen schafften den Einzug ins Halbfinale. Besonders Heven enttäuschte mit nur einem Punktgewinn in der Gruppe A, wo sich Phönix Bochum und der SC Post Altenbochum relativ leicht durchsetzten.

Allerdings ging es in dieser Gruppe dem Bochumer Westfalenliga-Konkurrenten der Wittener und Turnierfavoriten TuS Hordel ähnlich. Das Duell der beiden klassenhöchsten Mannschaften aus Hordel und Heven war spannend und endete 3:3, darüber hinaus gab es auch von den Hordelern, die ebenfalls sang- und klanglos die Segel streichen mussten, nichts Positives zu berichten. Das blieb den Teams aus der Bezirks- und Kreisliga A vorbehalten.

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