Concordia hofft auf Überraschung

Wird Wiemelhausens Keeper Falk Klüppel auf die Probe stellen: Lindens Torjäger Charles Atsina (Mi.).Foto:Joachim Haenisch
Wird Wiemelhausens Keeper Falk Klüppel auf die Probe stellen: Lindens Torjäger Charles Atsina (Mi.).Foto:Joachim Haenisch
Foto: Haenisch / waz fotopool
Gewinner bekommt ein Spiel gegen die Profis des VfL. Benatelli kann aus dem Vollen schöpfen. Wiemelhausen ohne Kronenberg

Für Fußballfans gibt es am heutigen Donnerstag einen echten Leckerbissen: Im Finale des Bochumer Kreispokals trifft der Ausrichter der diesjährigen Endrunde des Moritz-Fiege-Cups, der Landesligist des CSV SF Bochum-Linden, auf den Bezirksligisten Concordia Wiemelhausen (16.30 Uhr, Hilligenstraße).

Neben dem für beide Finalisten bereits sicheren Einzug in den Westfalenpokal geht es jedoch auch um ein weiteres Highlight. Dem Gewinner der Partie wird ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten VfL Bochum im Oktober diesen Jahres gestiftet.

Zwar hatten die Gäste aus Wiemelhausen bereits im vergangenen Jahr die Möglichkeit gegen den VfL anzutreten (0:11), eine erneute Begegnung mit dem Bundesligisten scheint jedoch ein enormer Anreiz zu sein. „Auch wenn wir der klare Außenseiter sind, wir wollen die Überraschung perfekt machen und den VfL erneut bekommen“, sagt der Obmann des Bezirksligisten, Rolf Wagener.

Seine Mannschaft hinkt in der Meisterschaft mit dem aktuell fünften Tabellenplatz zwar deutlich den Zielvorstellungen hinterher, im Kreispokal überzeugten die Kicker von der Glücksburger Straße jedoch mit beachtlichen Leistungen. Im Viertelfinale bezwangen die Wiemelhausener ihren Ligakonkurrenten und zukünftigen Landesligisten VfB Günnnigfeld (3:2), und im Halbfinale gelang ein 1:0-Erfolg gegen den Westfalenligisten DJK TuS Hordel. Auch personell ist alles im grünen Bereich. Lediglich Offensivspieler Andreas Kronenberg (Schulterverletzung) muss pausieren, hinter dem Einsatz von Dennis Wojtakowski (Bluterguss im Knie) steht noch ein Fragezeichen.

Bei den Gastgebern nimmt man die Favoritenrolle zwar an, als klaren Außenseiter sieht CSV-Coach Frank Benatelli die Concordia jedoch nicht. „Die Wiemelhausener sind ein sehr aufstrebender Verein, der eigentlich schon in der Landesliga spielen müsste. Sie haben starke Spieler in ihren Reihen“, sagt der Coach mit Respekt. Dass sein Team auf dem heimischen Rasenplatz jedoch einen klaren Heimvorteil besitze, „das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen“, so Benatelli. Und die Serie des sechstplatzierten Landesligisten gibt ihm Recht. In der Rückrunde sind die Lindener zu Hause bisher ungeschlagen, lediglich drei Auswärtsniederlagen stehen in der Bilanz des CSV. Personelle Probleme haben die Lindener keine - weil Defensivspieler Roman Karpec seine Sperre abgesessen hat, kann Benatelli aus dem Vollen schöpfen.

Im Spiel um den dritten Platz (14.30 Uhr) trifft der Bezirksligist FC Vorwärts Kornharpen auf den Westfalenligisten DJK TuS Hordel.

 
 

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