Brisanter Derby-Kampftag in Bochum

Hofft auf einen Sieg im Lokalduell: Kentai-Trainerin Doris Pohl (m.).
Hofft auf einen Sieg im Lokalduell: Kentai-Trainerin Doris Pohl (m.).
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool
Für die Bochumer Judo-Fans kommt es am Samstag zu einem echten Highlight mit dem Regionalliga-Derby der Frauen von Kentai und PSV.

Für Bochumer Judo-Fans kommt es am morgigen Samstag zu einem echten Highlight: Die Frauen der Polizei SV Bochum empfangen neben dem Stadtrivalen Kentai auch die Lokalkonkurrenz der SU Witten-Annen II zum großen Revierderby in der Regionalliga (Sa., 17 Uhr, Harpener Heide). „Es wird sicherlich ein brisanter Kampftag. In solchen Derbys geht es immer ziemlich heiß her“, ahnt PSV-Coach Jürgen Wagner.

Zum Saison-Auftakt konnten die Gastgeber noch nicht richtig überzeugen, sowohl gegen Essen als auch gegen Bottrop unterlagen die PSV-Kämpferinnen deutlich. „Wir müssen noch bissiger und aggressiver zu Werke gehen und dürfen den Kopf nicht so schnell in den Sand stecken“, fordert Wagner, der sich mit seinem Team nach den Pleiten zum Auftakt auf dem letzten Tabellenplatz eingefunden hat. Die Vorzeichen auf den ersten Erfolg stehen indes nicht schlecht: Weil Isabelle Sandvoß (-48kg) wieder dabei ist, kann Wagner nun aus dem Vollen schöpfen und muss keine Gewichtsklasse mehr kampflos abgeben.

Des weiteren sorgt der gleichzeitig zur Regionalliga steigende Bundesligakampf der Wittener für gute Stimmung in beiden Bochumer Lagern: „Höchstwahrscheinlich wird die Wittener Reserve keine Unterstützung aus ihrer Ersten bekommen. Wir freuen uns auf einen Kampftag, der endlich auch Regionalliganiveau hat“, erklärt Kentai-Trainerin Doris Pohl.

Auch ihr Team musste sich zum Auftakt in beiden Duellen geschlagen geben – beide Kontrahenten waren gespickt mit Bundesligakämpferinnen. Für Kentai stehen die Vorzeichen personell ebenfalls deutlich besser: Jil Höhnerhaus (-48kg) und Lesley Balzter (-52kg) sind wieder einsatzbereit und komplettieren damit das Team, das knapp vor der PSV auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Pohl: „Ich hoffe, dass wir gegen die PSV punkten können. Gegen Witten ist alles offen.“

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