Blau-Weiß mit Doppelauftritt

Für Zweitliga-Rückkehrer Blau-Weiß Bochum biegt die Saison auf die Zielgerade ein. Drei Spiele stehen nun noch aus, „mit denen wir uns den dritten Tabellenplatz sichern wollen“, gibt Trainer Peter Voß vor. Zwei Partien gilt es am Wochenende in kurzer Folge zu bestreiten.

Mit dem Düsseldorfer SC kommt heute (Anschwimmen: 19 Uhr) der direkte Konkurrent um diesen Rang ins Wiesental. Im Januar hatte Blau-Weiß das Hinspiel am Rhein mit 10:13 abgegeben. „Das war leider auch verdient. Sie haben mit einer tiefen Zonendeckung gespielt und uns über Konter ausgehebelt“, so Voß zum ersten Aufeinandertreffen. Das sei jedoch ein Grund mehr, den Spieß umzudrehen: „Es ist ein Heimspiel. Wir gehen die Aufgabe selbstbewusst an“, sagt der Bochumer Coach, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Düsseldorfs Spielsystem kennt die Mannschaft auch aus einigen Testpartien. „Da ist es uns dann gelungen, die Konter weitestgehend zu unterbinden“, erzählt Voß.

Ein kleiner Vorteil für die Blau-Weißen: Auf der Gegenseite wird diesmal Jugend-Nationalspieler Dennis Stelezkij, der sich mit der U17 des DSV auf die Europaspiele in Baku vorbereitet, fehlen. Er war einer der auffälligsten Konterspieler beim Erfolg über die Wiesentaler.

Am Sonntag geht es dann noch einmal unter das sicher drückend warme Kuppeldach: Um 13 Uhr treffen die Bochumer in der Traglufthalle am Waldsee auf die auf Platz sechs stehende Zweitvertretung von Bayer Uerdingen. „Auf die veränderten Rahmenbedingungen können wir uns nicht gesondert vorbereiten. Das müssen wir so schaffen“, sagt Voß.

Das Bayer-Team sollten die Blau-Weißen leistungsmäßig im Griff haben. Im Februar hatten sie gegen den sehr jung besetzten Kontrahenten einen überlegenen 12:3-Erfolg ins Wasser gebracht.

Im Duell mit Düsseldorf um Rang drei kommt dem Voß-Team, das zum Saisonabschluss am 17. Juni Solingen/Wuppertal erwarten wird, auch der Spielplan entgegen: Die Rheinländer haben ihren letzten Auftritt nämlich bei Duisburg 98. Dabei werden sich die Wedauer, die das Erstliga-Aufstiegsturnier schon sicher haben, im eigenen Freibad keine Blöße geben wollen.

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