AstroStars feiern Sieg zum Heimstart

Im Flug zum Korb: Gary Lee Johnson von den Bochumer AstroStars.
Im Flug zum Korb: Gary Lee Johnson von den Bochumer AstroStars.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Basketball-Zweitligist AstroStars Bochum ist gleich zum Heimstart ein echter Coup geglückt: 70:63 gegen die Iserlohn Kangaroos.

VfL AstroStars Bochum -
Iserlohn Kangaroos 70:63

Viertel: 17:15, 17:11, 14:16, 22:21

VfL: Johnson (15/2), Engel (14/4), Angerer (14), Wilson (9/1) Haucke (8), Shelukha (6), Bals (2), Korbi (2), Feldmann, Stachanczyk

Die vierte Pro-B-Saison der VfL AstroStars ist nun auch in der Rundsporthalle angekommen – und wie: Vor fast 600 Fans schafften die Bochumer bei der Heimpremiere im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg. In einer intensiven und extrem spannenden Partie gewannen die Gastgeber mit 70:63 und lagen auf dem Weg dahin zu keinem Zeitpunkt zurück.

Die ersten Punkte fielen erst nach knapp zwei Minuten durch einen Korbleger von Gary Johnson. Iserlohn glich zwar aus, doch dann zogen die Hausherren auf 11:2 davon, führten später mit 14:8. Den Vorsprung ließen sich die Bochumer nehmen (14:14), entschieden das erste Viertel aber immerhin noch mit 17:15 für sich.

Was dann folgte, ist selten. Im zweiten Abschnitt dauerte es sagenhafte 6:43-Minuten, bis die Märkischen ihren ersten Ball versenkten. Zuvor hatten sich die AstroStars mit einer 15:0-Serie auf 30:15 abgesetzt. Gründe dafür waren eine aggressive Defense, eine gute Trefferquote und viel Wurfpech der Kangaroos.

Bis zur Pausensirene traf Iserlohn zwar doch noch zwei Dreier und fünf Freiwürfe, aber die AstroStars ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Alexander Angerer lochte noch zwei weitere Male hintereinander ein, und so schoss er sein Team mit einem Acht-Punkte-Vorsprung (35:26) in die Kabine.

Aus der Kabine brachte der Hauptrundenmeister der letzten beiden Jahre zwar die ersten zwei Zähler mit, doch die AstroStars hielten dagegen; durch Clay Wilson, Gary Johnson, Michael Haucke sowie dem mit starken Zuspielen aufwartenden Felix Engel und einem omnipräsenten Angerer. Und dann war da auch noch Raphael „Bobo“ Bals, der unter dem eigenen Korb wieder einmal wie eine Wand stand und die Angreifer zur Verzweiflung brachte.

Es wurde immer wieder eng

Nachdem mit der Sirene des dritten Viertels das 48:42 durch Iserlohn gefallen war, war es ebenfalls Bals, der nun an der Freiwurflinie zweimal sicher verwandelte.

Wichtig war auch der folgende Korb von Artem Shelukha zum 52:42. Doch das Westderby war noch lange nicht gelaufen. Mit einem Dreier kam Iserlohn bis auf 52:49 heran (33:02 Minuten), ehe erneut Sheluka zum 54:49 die Antwort gab. Anschließend behielt Cham Korbi bei zwei Freiwürfen die Nerven, Michael Haucke sorgte wieder für einen Neun-Punkte-Vorsprung (58:49).

Als noch 4:26-Minuten und ein 58:52 auf der Anzeigetafel aufleuchteten, nahm Gäste-Coach Matthias Grothe eine Auszeit. Weiter ging die Partie mit dem vierten Foul von Haucke und einem Iserlohn-Dreier zum 58:55. Die Spannung war zum Greifen, als die Führung 2:49-Minuten vor dem Ende auf einen einzigen Punkt (58:57) zusammengeschmolzen war.

Die Fans hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Die AstroStars ließen sich davon pushen. Angerer machte das 60:57, Johnson legte einen Dreier nach, Haucke erhöhte auf 65:57. Erneut wurde es eng, doch nach dem 66:63 machten Johnson und Engel mit vier verwandelten Freiwürfen den Sack zu.

 
 

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